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Wiederinbetriebnahme knifflig

Abgelaufenes Zertifikat setzt Oculus Rift außer Gefecht

Spiele | HT4U.net
Oculus sichert die Updates für seine VR-Brille Rift mit einem Zertifikat, was vernünftig und auch notwendig ist – schließlich soll kein Unberechtigter fremde Software einspielen können. Dummerweise hat die Facebook-Tochter dieses Zertifikat gestern ablaufen lassen und damit ihre Brillen weltweit lahmgelegt. Benutzer bekommen nur die Fehlermeldung "Can't Reach Oculus Runtime Service" zu sehen.

Einmal abgesehen davon, dass ein solch wichtiges Zertifikat niemals unbemerkt ablaufen sollte, hat Oculus jetzt ein viel größeres Problem: Mit einem neuen Zertifikat ist es nämlich nicht getan, da das Unternehmen dieses nicht als normales Update ausliefern kann, denn das abgelaufene Zertifikat blockiert hartnäckig den üblichen Verbreitungsweg. Um die VR-Brille wieder funktionsfähig zu machen, müssen deren Benutzer daher zunächst manuell einen Patch einspielen, welcher das Zertifikat austauscht.

Zunächst lädt man OculusPatchMarch2018.exe herunter und führt diese Datei aus. Der Windows Defender und andere Virenschutzprogramme werden nun Alarm schlagen, welchen man ignorieren muss. Ist das nicht möglich, muss der Virenschutz für die Installation des Flickens temporär deaktiviert werden. Der Patch selbst bietet eine Reparatur an, welche man durchführen muss. Nach einem weiteren Download mit anschließender Installation startet man die Oculus-App, die nun ein frisches Update findet, welches man ebenfalls installieren muss. Danach sollte der Spuk vorbei sein.

Autor: mid
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