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Neuer NVIDIA-Grafiktreiber für "Sea of Thieves"

NVIDIA veröffentlicht GeForce Game Ready Driver Version 391.24 WHQL

Grafik | HT4U.net
NVIDIA hat seinen Grafiktreiber GeForce Game Ready auf die WHQL-zertifizierte Version 391.24 aktualisiert, welche Game-Ready-Unterstützung für "Sea of Thieves" bringt. Für NVIDIA Freestyle wurden zwei Filter – "Old Film" und "Tilt-Shift" – ergänzt, und ein paar Fehlerkorrekturen gibt es auch.

Behobene Fehler

Wenn der "Media Player Classic Home Cinema" ein Video startet, hakt das System nicht mehr. NVIDIA hat einen TDR-Fehler (Timeout Detection and Recovery) im Zusammenspiel mit dem Firefox behoben, und NVIDIA Freestyle ist für unterstützte Spiele tatsächlich verfügbar. Wechselt man per Alt+Tabulator zu Spielen, die in einem Fenster laufen, lässt G-Sync in Verbindung mit der vertikalen Synchronisation die Leistung nicht mehr einbrechen. Das Optionsmenü von "Rise of Tomb Raider" wird von der GeForce GTX 1060 nicht mehr flackernd oder fehlerhaft angezeigt. Die VR-Brillen HTC Vive und Oculus Rift lassen sich jetzt auch nach dem Aufwachen des Systems sowie nach mehreren Applikationsstarts noch nutzen, und das Deaktivieren einer Volta-GPU im Gerätemanager lässt die Anzeigegeräte nicht mehr dauerhaft flackern. Gleiches kann passieren, wenn man den Rechner neu bootet. Bleibt noch ein Bluescreen, welcher Microsofts Surface Laptop während der Treiber-Installation heimsucht.

Offene Probleme

Die offenen Fehler betreffen allesamt Windows 10 und sind ausnahmslos alte Bekannte: So lässt sich die GeForce GTX 780 Ti im SLI-Betrieb nach wie vor nicht zur Bildausgabe bewegen, wenn neben dem DisplayPort auch beide DVI-Anschlüsse genutzt werden, und die GeForce Titan (Kepler) verweigert die Zusammenarbeit mit AMDs Threadripper. Wenn man G-Sync verwendet und bei der Titan V mehrfach zwischen unterschiedlichen HBM2-Speichertakten hin und her wechselt, kann der Bildschirm schwarz werden, und auf Pascal-GPUs verursacht "Gears of War 4" sporadische Bluescreens. "Doom" stürzt im Zusammenspiel mit der GeForce GTX 1080 Ti ab, weil der Treiber beim Aktivieren von HDR auf OpenGL 1.1 wechselt.

Treiberkomponenten und Kompatibilität

Bei den Treiberkomponenten wurde lediglich GeForce Experience auf die Version 3.13.1.30 aktualisiert. HD-Audio-Treiber (1.3.36.6), CUDA (9.1), nView (148.92) und die PhysX System-Software (9.17.0524) zeigen sich unverändert. Wie üblich unterstützt der Grafiktreiber alle Baureihen ab der GeForce-400-Serie sowie Windows 7, 8, 8.1 und 10.

Autor: mid
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