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Auch kein Support mehr für Fermi-Grafikkarten (GTX400)

NVIDIA stellt die 32-Bit-Treiberentwicklung ein

Grafik | HT4U.net
NVIDIAs im Vorjahr angekündigter Entwicklungsstopp für 32-Bit-Betriebssysteme ist ab sofort in Kraft, betroffen sind die 32-Bit-Varianten von Windows 7, 8, 8.1 und 10, Linux sowie FreeBSD. Ebenfalls eingestellt wurde die Treiberentwicklung für die Grafikchips der Fermi-Generation, welche von der GeForce 410M bis zur GeForce GT 820M spannt.

Wie NVIDIA mitteilt, soll es nur noch kritische Sicherheits-Updates für die ausgemusterten Produkte geben – und auch diese nur noch bis Januar 2019. Da der 64-Bit-Betrieb schon seit Jahren zum festen Repertoire der x86-Prozessoren gehört und typische 32-Bit-Betriebssysteme wie Windows XP schon länger keine neuen Treiber mehr erhalten, ist NVIDIAs Entscheidung nachvollziehbar – zumindest was das Ende der Weiterentwicklung betrifft.

Die kurze Übergangsphase für Sicherheits-Updates bewerten wir hingegen als problematisch, denn Microsofts Support für Windows 7 32 Bit läuft noch bis 2020, und Windows 8.1 32 Bit wird sogar bis 2023 Sicherheitsflicken bekommen. Es könnte somit passieren, dass NVIDIAs veraltete Treiber für diese Betriebssysteme irgendwann zur Achillesferse werden. Gleiches gilt für Fermi-basierte Produkte, die noch weit verbreitet sind.

Dabei handelt es sich um die GeForce-GTX-400-Familie, was erst einmal sehr betagt klingt. Wenn man hingegen aber berücksichtigt, dass NVIDIA über die Jahre auch mit Refresh-Chips gearbeitet hat, so sind beispielsweise eine GeForce GTX 550 Ti oder eine GTX 670M und eben auch eine GeForce GTX 670M oder GT 820M betroffen, was letztlich NVIDIA-Lösungen der letzten Jahre für Notebooks darstellt.

Autor: mid
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