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AMD veröffentlicht neuen Grafikkartentreiber

Radeon Software Adrenalin Edition 18.4.1 mit Support für Windows 10 April-Update

Grafik | HT4U.net
AMD hat den optionalen Grafiktreiber Radeon Software Adrenalin Edition 18.4.1 veröffentlicht, welcher erstmals offizielle Unterstützung für Windows 10 Version 1803 bietet. Dennoch wird diese Version auch für Windows 7 angeboten, da damit fünf Fehler korrigiert werden. Hiervon profitieren die Spiele "Call of Duty: World War II", "Sea of Thieves", "Stellaris" und "World of Final Fantasy".

Behobene Fehler

AMD hat die Wassertexturen in "World of Final Fantasy" repariert, und "Stellaris" bleibt nicht mehr bei den Ladebildschirmen hängen. "Call of Duty: World War II" hatte Grafikprobleme im Zusammenspiel mit Karten der Baureihe Radeon RX 400, welche nun ebenso der Vergangenheit angehören wie flackernde Menüs in "Sea of Thieves", die nur auf Rechnern mit mehreren GPUs auftraten. Die Aufnahmefunktion von "Radeon ReLive Instant Replay" soll nun auch dann funktionieren, wenn Desktop-Recording nicht aktiviert ist.

Offene Fehler

Wird "Rise of the Tomb Raider" im DirectX-12-Modus gestartet, kann das Spiel hängen bleiben. Bei "World of Tanks" gibt es kleinere Probleme mit den Bodentexturen, und "The Witcher 3: Wild Hunt" kann ins Stottern geraten. Werden in CrossFire-Konfigurationen vier GPUs kombiniert, neigen einige DirectX-9-Applikationen zu Instabilitäten, die auch das Betriebssystem zum Absturz bringen können. Werden Spiele im randlosen Vollbildmodus ausgeführt, zeigt Radeon Overlay mitunter nicht alle Optionen an. Beim Update der Radeon Software geht zuweilen die Eyefinity-Konfiguration verloren, und das Abspielen von Netflix im Webbrowser kann Probleme machen, wenn mehrere GPUs der Baureihen Radeon RX 400 oder Radeon RX 500 im Rechner stecken. Bleibt noch ein alter Bekannter: "Destiny 2" leidet nach längerer Spielzeit unter sehr langen Ladezeiten.

Unterstützte Hard- und Software

Die optionale Radeon Software Adrenalin Edition 18.4.1 richtet sich an alle Nutzer mit diskreten GPUs ab der Baureihe Radeon HD 7700 (Desktop) bzw. Radeon HD 7700M (Mobil). Seine APUs spart AMD, wie bei den meisten als "optional" gekennzeichneten Treibern, auch diesmal aus. Als Betriebssysteme werden Windows 10 und 7 unterstützt, wobei es für die Modelle der RX-Serie lediglich 64-Bit-Treiber gibt. Offiziell empfohlen wird weiterhin die Anfang Februar veröffentlichte Radeon Software Adrenalin Edition 18.2.1, welche auch die meisten APUs abdeckt.

Und was ist mit "Raven Ridge"?

Für seine Desktop-APUs Ryzen 5 2400G und Ryzen 3 2200G bietet AMD eine spezielle Radeon Software für Ryzen-Desktop-Prozessoren mit Radeon-Vega-Grafik an, welche die Versionsnummer 17.40.3701 trägt. Und das überrascht, denn diese entspricht noch der Entwicklungsschiene der Radeon Software Crimson ReLive Edition 17.11.2 (Version 17.40.2511) und nicht der aktuellen Radeon Software Adrenalin Edition 18.4.1 (Version 18.10.01.05). Den Raven-Ridge-Treiber gibt es ausschließlich für Windows 10 64 Bit.

Autor: mid
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