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Fake-Account auf Twitter zur Löschung beantragt

ASUS bestätigt: Marke Arez bleibt erhalten

Grafik | HT4U.net
Im Zuge der Zwänge durch NVIDIAs "GeForce Partner Program" (GPP) hat ASUS den Markennamen Arez aus dem Boden gestampft, um künftig unter diesem Label seine AMD-Grafikkarten zu vertreiben. Doch angeblich hat NVIDIA das GPP in der ersten Maiwoche eingestellt. Über einen Twitter-Account wurde verbreitet, dass ASUS die neu gegründete Marke Arez darum einstampfen werde. Das sind allerdings Falschmeldungen, wie der Hersteller nun bestätigte.

Nach dem NVIDIA-Rückzug vom GPP wäre es prinzipiell naheliegend gewesen, dass die Partner etwaige Schritte wie separate Markenbezeichnungen einstellen. Damit wäre auch die Marke Arez eigentlich überflüssig, und exakt das wollten Tweets in einem neu gegründeten Twitter-Account auch vermitteln. Die Meldungen sind jedoch falsch, wie ASUS gegenüber ComputerBase ausführt. Die Marke Arez bleibe weiterhin bestehen, und bei dem Twitter-Account, welcher den Anschein vermittelt, vom Hersteller zu stammen, handele es sich um eine Fälschung. ASUS habe die Löschung bereits beantragt.

Bleibt jedoch die spannende Frage, warum ASUS an dem Markennamen festhält. Wenn NVIDIA tatsächlich das "GeForce Partner Program" ersatzlos gestrichen haben sollte, gäbe es dafür nur wenige triftige Gründe. Nach der Bekanntgabe von NVIDIA gab es hinreichend Spekulationen, dass dieser Rückzug nur auf dem Papier erfolgt sei, intern aber möglicherweise weiterhin solche Zwänge vorherrschen könnten. Die kommenden Wochen und Monate werden zeigen, ob weitere Hersteller auf eine Trennung der AMD-Grafikkarten von ihren eigentlichen Gaming-Brands setzen.

Aus einer kürzlichen Umfrage im 3DCenter geht hervor, dass NVIDIA sich mit dem Vorgehen rund ums GPP durchaus geschadet haben könnte. Lediglich 26,5 Prozent der Befragten gaben an, dass die Dinge rund um GPP keinen Einfluss auf ihr Grafikkarten-Kaufverhalten haben werde. Es bleibt dennoch abzuwarten, inwiefern sich dies tatsächlich bewahrheiten wird. Zielgruppe des 3DCenters sind eher technisch versierte und belesene Hardware-Nutzer. Auf das Massengeschäft dürfte sich der Trubel rund ums GPP kaum auswirken.
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