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Ärgerlich

NVIDIA muss Unterstützung für DisplayPort 1.3 und 1.4 per Firmware-Update fixen

Grafik | HT4U.net
Wer einen Bildschirm über eine DisplayPort-Verbindung der Generationen 1.3 oder 1.4 mit seiner NVIDIA-Grafikkarte verbindet, sieht zuweilen herzlich wenig. Mal bleibt das System beim Bootvorgang hängen, mal erscheint das Bild erst, wenn das Betriebssystem startet. Ein Firmware-Update soll diese Probleme beheben.

Zur Installation des Firmware-Updates soll man den Bildschirm über DVI oder HDMI anschließen, damit man überhaupt ein Bild zu sehen bekommt. Falls das nicht möglich ist, empfiehlt NVIDIA, einen anderen Bildschirm zu verwenden. Es kann auch helfen, wenn man den Boot-Modus des PCs von UEFI auf Legacy oder von Legacy auf UEFI umstellt.

Wer eine zweite Grafikeinheit im System hat, beispielsweise die iGPU einer AMD-APU oder eines Intel-Prozessors, kann den Monitor vorübergehend auch an dieser betreiben. Ärgerlich bleibt es in jedem Fall für betroffene Anwender, und das sind nicht wenige, wenn man die folgende Liste an betroffenen Grafikkarten betrachtet.
    Betroffene Grafikkarten:
  • TITAN X (Maxwell), TITAN X (Pascal), TITAN XP
  • GeForce GT 1030, GeForce GTX 1050, GTX 1050Ti, GTX 1060, GTX 1070, GTX 1070Ti, GTX 1080, GTX 1080Ti
  • GeForce GTX 950, GTX 950Ti, GTX 960, GTX 970, GTX 980, GTX 980Ti
  • GeForce GTX 745, GTX 750, GTX 750Ti
  • Quadro GP100, Quadro P6000, Quadro P5000, Quadro P4000, Quadro P2000, Quadro P1000, Quadro P620, Quadro P600, Quadro P400
  • Quadro M6000 24GB, Quadro M6000, Quadro M5000, Quadro M4000, Quadro M2000
  • Quadro K2200, Quadro K1200, Quadro K620, NVS 810

Das Firmware-Update für die 64-Bit-Varianten von Windows 10, 8.1 und 7 kann hier bezogen werden, die 32-Bit-Variante ist hier erhältlich.

Autor: mid
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