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AMD Radeon Software Adrenalin Edition 18.9.3

Und noch ein neuer AMD-Grafikkartentreiber

Grafik | HT4U.net
Nachdem die Version 18.9.2 Leistungsvorteile für die Spiele "F1 2018", "Fortnite", "Shadow of the Tomb Raider" und "Star Control: Origins" gebracht hatte, schiebt AMD den optionalen Grafiktreiber Radeon Software Adrenalin Edition 18.9.3 nach. Dieser beschleunigt "Assassin's Creed Odyssey", unterstützt "Forza Horizon 4" und beseitigt zwei Fehler.

Mehr Leistung
Kommt eine Radeon RX Vega 64 bei einer Auflösung von 2.560 x 1.440 Bildpunkten zum Einsatz, beschleunigt die Treiberversion 18.9.3 das Spiel "Assassin's Creed Odyssey" um bis zu fünf Prozent. Die Kombination aus einer Radeon RX 580 und 1.920 x 1.080 Pixel kann derweil nur um bis zu drei Prozent zulegen. AMD zieht zum Vergleich die Treiberversion 18.9.1 heran. Die Zugewinne bei "Fortnite" (maximal 5 Prozent mit 1.920 x 1.080 Pixel), "Shadow of the Tomb Raider" (maximal 4 Prozent mit 2.560 x 1.440 Pixel) und "F1 2018" (maximal 3 Prozent mit 2.560 x 1.440 Pixel), welche AMD für die Treiberversion 18.9.2 vermeldet hatte, bewegten sich ebenfalls in diesem Rahmen. Nur bei "Star Control: Origins" fiel die Steigerung mit bis zu 17 Prozent (Auflösung: 3.840 x 2.160 Pixel) deutlich höher aus, wobei AMD damals den Grafiktreiber 18.8.2 zum Vergleich herangezogen hatte.

Behobene Fehler
AMD konnte ein Stottern beseitigen, welches auftritt, wenn sehr hohe Frameraten den Aktionsbereich von Radeon FreeSync überschreiten. Auf Systemen mit mehr als 16 CPU-Kernen soll es beim Upgrade der Radeon-Software nicht mehr zu einem unerwarteten Neustart kommen. Betroffene Nutzer können auf eine saubere Installation ("Clean Install") des Treibers verzichten.

Bekannte Fehler
Wer einen Ryzen-Prozessor mit integrierter Vega-Grafik betreibt, sollte bei einem Downgrade auf eine ältere Treiberversion weiterhin die saubere Installation ("Clean Install") auswählen. Andernfalls droht ein schwarzer Bildschirm. Nach wie vor reduziert die Radeon RX Vega im Leerlauf nicht immer ihren Speichertakt – ein Fehler, der uns schon länger begleitet.

Kompatibilität
Die Treiberversion 18.9.3 unterstützt neben diskreten GPUs ab der Baureihe Radeon HD 7700 (Desktop) bzw. Radeon HD 7700M (Mobil) auch Ryzen-Prozessoren mit Vega-Grafik sowie zahlreiche APUs. Dieser Strategiewechsel bei AMD ist sehr erfreulich, da die Versorgung mit optionalen Treibern die APUs des Herstellers wesentlich attraktiver macht.

Autor: mid
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