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Ungebremst von Jahrestief zu Jahrestief

Bitcoin und Ethereum: Internet-Währungen fallen weiter

Wirtschaft | HT4U.net
2018 bleibt ein absolutes Pestjahr für die Fans von Kryptowährungen: Gestern rutschte der Bitcoin auf ein neues Jahrestief von 4.232,6700 Euro, das heute nochmals deutlich unterboten wird. Aktuell notiert die führende Kryptowährung mit 3.911,24 Euro und somit nochmals um 7,59 Prozent niedriger. Noch schlimmer sieht es für Ethereum aus.

Bitcoin: 3.911,24 Euro

Dabei hatte alles so gut begonnen: Nach dem Rekordjahr 2017 mit einem Höchststand von 16.892,3398 Euro am 17. Dezember 2017 hatte es über die Weihnachtstage einen leichten Einbruch gegeben, der am 6. Januar 2018 beinahe wieder vergessen schien. 14.259,6400 Euro musste man damals für einen Bitcoin zahlen, doch diese Zeiten sind längst vorbei. Schon am 5. Februar 2018 war der Bitcoin auf 5.577,1700 Euro abgerutscht und wollte sich nicht mehr so recht erholen. Nach einem kleinen Zwischenhoch um den 4. September 2018 mit einer Spitze von 6.352,0800 Euro setzte eine weitere Talfahrt ein und mit dem Wintereinbruch wird es jetzt richtig frostig. Inzwischen liegt der Bitcoin um 43,2 Prozent unter seinem Vorjahreswert und 76,85 Prozent unter seinem Höchststand.

Ethereum: 117,7150 Euro

Die zweitwichtigste Kryptowährung Ethereum ist gestern auf 130,5537 Euro abgerutscht und auch das ist ein neues Jahrestief. Am heutigen Handelstag ging es bisher um weitere 9,83 Prozent nach unten, so dass der Kurs nur noch bei 117,7150 Euro liegt. Zum Jahresanfang hatte das alles noch ganz anders ausgesehen, als Ethereum am 9. Januar 2018 erstmals die Marke von 1.000 Euro durchbrochen und am 13. Januar 2018 sein bisheriges Allzeithoch von 1.133,9770 Euro erreicht hatte. Doch dann wurde Ethereum vom fallenden Bitcoin mitgerissen und eierte in den letzten Monaten um die Marke von 180 Euro. Im Verlauf von zwölf Monaten hat Ethereum 62,5 Prozent eingebüßt und liegt sogar um 89,62 Prozent unter seinem bisherigen Höchststand.

Warnung

Der Handel mit Kryptowährungen ist reinste Spekulation und nichts für schwache Nerven! Auch wenn die derzeitigen Kurse sehr einladend aussehen, garantiert niemand, dass es nicht noch viel weiter nach unten geht. Momentan scheint es jedenfalls kein Halten zu geben und selbst optimistische Anleger und Langzeitstrategen wagen keinen Zukauf.

Autor: mid
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