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Ab GeForce GTX 1000

NVIDIA plant Unterstützung von Adaptive Sync

Spiele | HT4U.net
Überraschung zum Jahresbeginn: NVIDIA führt in Kürze via GeForce-Treiber Unterstützung für den offenen VESA-Standard Adaptive Sync (aka FreeSync) ein. Bis dato mussten Besitzer einer GeForce-Grafikkarte auf G-Sync zurückgreifen, um in den Genuss von synchron laufenden Frame- und Bildwiederholraten zu gelangen, wodurch Tearing verhindert wird. Ein paar Haken hat die Sache allerdings.

Ein für den 15. Januar 2019 angesetzter GeForce-Treiber soll die Adaptive-Sync-Unterstützung einführen, die jedoch erst ab Grafikkarten der Modellreihe GTX 1000 greifen wird. Grundsätzlich soll das Zusammenspiel mit sämtlichen Adaptive-Sync-Bildschirmen funktionieren – jedoch wurden bisher nur zwölf Modelle von NVIDIA getestet und als G-Sync-kompatibel ausgezeichnet. Bei selbigen wird Adaptive Sync automatisch vom Treiber aktiviert, allerdings werden Nutzer die Funktion auch manuell einschalten können. Bei nicht zertifizierten Displays könnten Darstellungsfehler auftreten.

Begraben ist G-Sync damit übrigens nicht, dürfte der Adaptive-Sync-Support doch eher als zusätzliches Kaufargument für GeForce-Karten gelten. Im Zuge der Ankündigung wurde G-Sync HDR übrigens in G-Sync Ultimate umbenannt. Passende neue Displays sollen bald erscheinen, darunter der ASUS PG35VQ mit 35 Zoll, 21:9-Format, bis zu 200 Hz Bildwiederholrate und einer Auflösung von 3.440 x 1.440.

Als sehr unwahrscheinlich gilt derweil, dass AMD nachziehen und seine Radeon-Reihe fit für G-Sync machen wird. Allein die horrenden Lizenzkosten stünden einem solchen Vorhaben wahrscheinlich bereits im Weg.
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