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Bugfixes und Mehrperformance

AMD veröffentlich Radeon Software Adrenalin 2019 Edition 19.1.1

Grafik | HT4U.net
Mit der optionalen Version 19.1.1 bietet AMD das zweite Update für seine Radeon Software Adrenalin 2019 Edition an. AMD verspricht drei (Radeon RX Vega 64) bis vier Prozent (Radeon RX 580) mehr Leistung für Fortnite (Season 7) in voller HD-Auflösung (1.920 x 1.080 Pixel) sowie zahlreiche Fehlerkorrekturen.

Behobene Fehler

AMD hat einen ziemlich alten Fehler behoben, der den Mauszeiger auf Systemen mit mehreren Bildschirmen, die aber nicht alle eingeschaltet sind, hakeln ließ. Wer ein 1440p-Display (Ultra-Wide) verwendet, kann nun wieder die virtuelle Superauflösung (Virtual Super Resolution) nutzen und die Tastenkombination Alt+Tab verursacht auf Radeon-RX-Grafikkarten keine Verzögerungen mehr. Der Wechsel zwischen der manuellen und automatischen Lüfter-Steuerung wirkt sich nicht mehr unberechenbar auf die Lüfter-Abschaltung aus und der Upgrade Advisor findet installierte Spiele zuverlässiger.

Den Radeon Einstellungen wurden unsinnige Update-Hinweise, falsche Versionsnummern sowie Abstürze beim Neustart nach der Treiber-Installation und beim Tab-Wechsel während der Lüfter-Konfiguration ausgetrieben. Der Reset-Schalter im Radeon WattMan wird zuverlässiger auf Applikationsprofile angewandt und der Video-Upload von Radeon ReLive soll besser funktionieren. Auch das Zusammenspiel von benutzerdefinierten Farbprofilen mit Eyefinity-Konfigurationen wurde verbessert. Beim Wechsel der Spiel-Auflösung wird auch die Größe des Systemleistung-Overlays angepasst und Enhanced Sync soll die Bildschirminhalte von Spielen auf Vulkan-Basis nicht mehr zerreißen.

Bekannte Probleme

Bei "Battlefield V" bleiben die Umrisse des Spielers zuweilen erhalten, nachdem dieser wiederbelebt wurde. Der Szenen-Editor hat bei komplexen Szenen Probleme mit dem Scrollen und benutzerdefinierte Einstellungen lassen sich im Radeon WattMan nicht immer auf Karten des Typs Radeon RX Vega anwenden. Der neue Video-Player des Radeon Overlay offenbart beim Spulen Glättungsprobleme und beim Neustart gehen zuweilen die Einstellungen für den HDMI-Underscan oder das Pixel-Format verloren. Wird die Radeon Software entfernt, bleiben zuweilen die Radeon Einstellungen erhalten.

Kompatibilität

Der neue 64-Bit-Treiber unterstützt diskrete GPUs ab der Baureihe Radeon HD 7700 (Desktop) bzw. Radeon HD 7700M (Mobil) sowie zahlreiche APUs. Ryzen-Prozessoren mit integrierter Vega-Grafik werden auch bedient, allerdings nur die Desktop-Varianten. Um die mobilen Ryzen-Prozessoren mit integrierter Vega-Grafik dürfte sich erst das nächste reguläre Treiber-Update kümmern. Wer einen 32-Bit-Treiber benötigt, muss zur stabilen Radeon Software Adrenalin Edition 18.9.3 vom 5. November 2018 greifen.
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