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Entwicklungskosten zu teuer

Killing Floor 2: Neue Waffen und Skins werden kostenpflichtig

Spiele | HT4U.net
Die US-Spieleschmiede Tripwire Interactive geht neue Wege, was die Finanzierung der Weiterentwicklung des 2016 veröffentlichten Kooperativ-Shooters Killing Floor 2* angeht. Um auch künftig Patches in gewohntem Umfang herausbringen zu können, werden neue Waffen samt Skins kostenpflichtig. Teile der Steam-Community sind darüber nicht begeistert – trotz eines fairen Kompromisses.

Bereits mit dem nächsten großen Herbst-Patch will das Studio die Änderung einführen und neue Waffen inklusive Skins für 9,99 US-Dollar im Paket anbieten. Wer nicht bereit ist, Geld dafür auszugeben, kann jedoch dank des Shared-Content-Systems von Killing Floor 2 trotzdem in den Genuss der neuen Wummen kommen: Besitzt ein Mitspieler im Match einen der Bezahlinhalte, können andere Teilnehmer automatisch und kostenlos auf das Arsenal zugreifen.

Natürlich steht und fällt die Brauchbarkeit dieses Aspekts mit den Verkaufszahlen der Waffenpakete – wenn nur jeder tausendste Spieler zugreifen sollte, wird kaum jemand etwas davon haben. Und selbst im Falle einer soliden Verbreitung bleibt der fade Beigeschmack, dass die Entwickler essenzielle Gameplay-Elemente wie neue Wummen nach Jahren plötzlich monetarisieren. Zuvor betraf das lediglich kosmetische Gegenstände wie Skins und Charaktere. Spielerisch überlegen sollen die kostenpflichtigen Kriegswerkzeuge jedoch immerhin nicht sein. Außerdem sollen frische Karten, Bossgegner und Spielmodi auch weiterhin kostenlos unters Volk gebracht werden.

Erste Reaktionen der Steam-Spielerschaft: Hunderte negativer Wertungen, die den sehr positiven Schnitt jedoch noch nicht ernsthaft tangieren. Wirklich neu ist diese Finanzierungsform für Tripwire-Interactive-Titel sowieso nicht: Bereits Killing Floor 1 erhielt über die Jahre zahlreiche zahlungspflichtige Waffen-DLCs, die für bis zu 6,99 Euro verkauft werden.


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Stichworte zur Meldung: Weapons Update Reveal Development Cost Pay