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Support für Radeon RX 5500 und GRID

AMD Radeon Software Adrenalin 2019 Edition in Version 19.10.1 veröffentlicht

Grafik | HT4U.net
AMD hat seinen Grafiktreiber Radeon Software Adrenalin 2019 Edition auf die optionale Version 19.10.1 aktualisiert, welche erstmals die neuen Grafikprozessoren Radeon RX 5500 und RX 5500M unterstützt. Auch für das Rennspiel "GRID" wird dieser Treiber empfohlen.

Behobene Fehler

AMD hat sich um Abstürze und Grafikfehler bei der DirectX-12-Version von "Borderlands 3" gekümmert. Die Radeon RX 5700 verzichtet auf Grafikfehler im 75-Hz-Betrieb und kann HDR auf FreeSync-2-fähigen Bildschirmen zuverlässiger aktivieren. Zudem konnte AMD einen Fehler beseitigen, der bestimmte FreeSync-Monitore im Leerlauf oder bei Anzeige des Desktops immer wieder auf eine schwarze Anzeige wechseln ließ.

Ungelöste Probleme

Wenn jemand an einer Radeon RX 5700 mehrere Anzeigegeräte betreibt, bekommt er mitunter auf keinem davon etwas zu sehen, nachdem die Grafikkarte aus dem Schlaf- oder Ruhemodus geholt wurde. Die übrigen Bugs sind alte Bekannte: Auf einigen Konfigurationen neigt "Call of Duty: Black Ops 4" zum Stottern. Die Software "Open Broadcasting" hat bei Verwendung der AMF-Kodierung zuweilen Aussetzer und das Ein- bzw. Ausschalten von HDR kann im Zusammenspiel mit Radeon ReLive zu Abstürzen führen. FreeSync-Displays mit einer Bildwiederholrate von 240 Hz bereiten der Baureihe Radeon RX 5700 Probleme, die sich in Form von Bildhaklern offenbaren. In den Radeon Einstellungen können die Optionen für den HDMI-Overscan und -Underscan fehlen, wenn der primäre Bildschirm an einer Radeon VII mit einer Bildwiederholrate von 60 Hz läuft. Bleiben noch die erhöhten Speichertaktraten, welche die Radeon VII zuweilen im Leerlauf bzw. bei der Anzeige des Desktops anlegt.

Unterstützte Betriebssysteme und Grafiklösungen

Die Radeon Software Adrenalin 2019 Edition 19.10.1 gibt es für die 64-Bit-Ausgaben von Windows 10 und 7. Sie unterstützt diskrete Grafiklösungen ab der Baureihe Radeon HD 7700 (Desktop) bzw. Radeon HD 7700M (Notebook), dazu kommen die integrierten Grafikeinheiten zahlreicher APUs sowie die Ryzen-Prozessoren mit Vega-Grafik (Desktop und Notebook). Wer einen 32-Bit-Treiber benötigt, muss sich mit der Radeon Software Adrenalin Edition 18.9.3 vom 5. November 2018 begnügen. Für moderne Grafikprozessoren werden allerdings gar keine 32-Bit-Treiber geboten.

Autor: mid
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