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AMDs Ryzen 9 3950X: Sehr teuer und nicht mal verfügbar

Prozessoren | HT4U.net
Eigentlich sollte der Verkauf der 16-Kern-CPU AMD Ryzen 9 3950X am Montag anlaufen, doch bisher ist diese noch bei keinem Händler verfügbar. Auch das Vorbestellen bereitet derzeit wenig Freude, denn die Straßenpreise beginnen erst bei 940 Euro und liegen damit weit jenseits des von AMD genannten Preises von 749 US-Dollar zuzüglich Steuern.

Ausgehend von AMDs Listenpreis und zuzüglich 19 Prozent Mehrwertsteuer kommen wir lediglich auf 809 Euro. Die meisten Händler können aktuell gar keinen Liefertermin nennen. Alternate will den Ryzen 9 3950X binnen 23 Tagen versandfertig haben, was dem 20. Dezember 2019 entspräche, und Computeruniverse schreibt von Mitte Dezember 2019. Auch der Blick über die Landesgrenzen hinaus sorgt für Ernüchterung: In ganz Europa ist AMDs Überflieger noch nicht zu bekommen.

Das Schwestermodell Ryzen 9 3900X* mit zwölf Kernen hatte bislang ebenfalls unter notorischen Lieferproblemen gelitten, doch hier finden sich inzwischen etliche Händler, welche diesen Prozessor vorrätig haben. Dafür sind die Preise zusammen mit der besseren Verfügbarkeit um 30 Euro angezogen und beginnen erst bei 580 Euro. Rechnen wir den seitens AMD angeführten Preis von 499 US-Dollar in Euro um und addieren 19 Prozent Mehrwertsteuer, kommen wir lediglich auf 539 Euro.

Auch von Grafikkarten auf Basis von AMDs Radeon RX 5500 (Navi 14 XT) ist auf dem Retail-Markt leider noch nichts zu sehen. Das neue Einstiegsmodell in die Navi-Welt samt RDNA-Architektur lockt mit 4 GiB GDDR6-Speicher und soll die Polaris-GPUs von Radeon RX 570 bis RX 590 ablösen. An OEM-Hersteller liefert AMD die GPU schon länger aus, so dass man entsprechende Grafikkarten mit einigen Desktop-PCs von HP (Pavilion TP01-0006ng und TP01-0004ng, Desktop M01-F0017ng) erwerben kann.

Autor: mid
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