Massiver IT-Angriff auf das Außenministerium von Österreich

Am 04. Januar um 22:41 Uhr meldete das österreichische Außenministerium (BMEIA) einen schwerwiegenden Cyberangriff auf seine IT-Systeme. Aufgrund der Schwere und der Art des Angriffes liegt die Vermutung nahe, dass es sich “um einen gezielten Angriff eines staatlichen Akteurs handelt”.

Seit dem 1. März 2014 tritt das Außenresort Österreichs unter der Bezeichnung “Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres” (BMEIA) auf. Im Internet stellt es Dienstleistungen wie Reiseinformationen und -warnungen bereit, die auch jetzt uneingeschränkt zur Verfügung stehen. Und das obwohl der aktuelle Angriff nach Aussage des Außenamtssprechers Peter Guschelbauer noch anhält.

Die Attacke wurde nach offizieller Verlautbarung “sehr rasch erkannt” und es wurden “umgehend Gegenmaßnahmen eingeleitet”. Anderseits lassen diese Formulierungen darauf schließen, dass die Hacker die “intensiven Sicherheitsvorkehrungen” zumindest zeitweise überwinden konnten. Ein bereits eingerichteter Koordinationsausschuss soll die Ursachen und Auswirkungen des Cyberangriffs untersuchen und bewerten.

About David Maul

David Maul ist studierter Wirtschaftsinformatiker mit einer Leidenschaft für Hardware

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