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Celeron II -Part 1-

 

Schon bei seiner Ankündigung seitens Intel, rankten sich die Gerüchte was der Celeron II mit Coppermine Kern wohl zu leisten vermag. Die Spekulationen liefen zur Hochform auf und dann endlich war er da. Etwaige Befürchtungen, Intel könnte den Übertaktern mittels eines besonderen Schutzes einen Strich durch die Rechnung machen, bewahrheiteten sich ganz offensichtlich nicht, denn unmittelbar nach seinem Erscheinen, konnte man auch bereits die ersten Erfolgsmeldungen im Internet nachlesen.

 

Mächtig viel Leistung, für wenig Geld, das soll er sein, der FC-PGA Celeron, auch Celeron II genannt. Viele Overclockerseiten nahmen sich bereits dem 533 oder 566 MHz Celeron an. Es gab bislang noch keine negativen Feedbacks. Was war nun dran, fragten wir uns und deshalb war klar, wir müssen auch einen haben.
Und so kam es dann auch. Ich möchte mich an dieser Stelle bei Lars Schwarz von "LS-Hardware" bedanken, der uns das Testmuster zur Verfügung gestellt hat. Leider besitzt Lars keine Internetpräsenz, so dass wir nicht als kleines Dankeschön für die Bereitstellung des Samples, auf seine Seite linken können.

Die nachfolgende Testreihe, ist erst der Anfang einer geplanten Serie und dieser Bericht sollte somit keinesfalls als abschließendes Urteil betrachtet werden, vielleicht vielmehr als Zwischenbescheid. Der doch sehr moderne Prozessor wird zum Auftakt, in einem eigentlich "überholten" Mainboard, ASUS P2B Rev. 1.02 getestet. Dieses Mainboard war im Prinzip nie für den Celeron 2 Betrieb gedacht, wie sollte es auch, hinsichtlich seines Erscheinungsdatums. Auf Grund der älteren Revision des Boards, ist dieses auch nur bedingt in der Lage, mit Coppermine CPUs umzugehen. Die V-Core von 1.5 V bis 1.65 V ( je nach Modell) laut Spezifikation, kann das Board nicht zur Verfügung stellen. Minimum ist 1.8 V, was die ASUS zu liefern vermag.

Wir werden deshalb im nächsten Schritt, die moderne CPU in einem modernen Mainboard mit Sockel 370 FCPGA testen und den "Part II" des Celeron 2 Berichtes nachliefern.

Die Basis

Der Celeron II basiert auf dem bereits bekannten Coppermine Kern des Pentium III, kommt jedoch entgegen zum großen Bruder, lediglich mit 128 Kb Full Speed Cache daher. Es gibt ihn derzeit lediglich als FCPGA-CPU. Nach unseren Informationen, sind Slot1-Versionen nicht geplant. Der Celeron II weißt zwar die gleiche Pin-Anzahl wie sein Vorgänger auf, jedoch ist die Belegung eine anderen. Somit erlischt der Traum, diesen in einem Sockel 370 PGGA Board oder Adapter betreiben zu können. Es wird ein FCPGA-Adapter benötigt. Auch die Spannung mit lediglich 1.5V bis 1.65 V, möglich durch die 0,18 Micron-Fertigungstechnik, ist weit geringer als beim Celeron I. Damit ist ebenfalls klar, daß er nicht in allen Mainboards betrieben werden kann.

 
Das Testmuster

Das Testmuster besteht aus einem FC-PGA Celeron der mit 566 MHz (8.5 x 66,6 Mhz) getaktet ist und einem Slotadapter der zu den besseren Vertretern seiner Kunst zählt. Per Jumper kann man folgende Einstellungen vornehmen.

  • CPU entweder Intel oder Cyrix
  • Intel CPU entweder Coppermine oder Celeron
  • Dual oder Singlemode
  • 66 oder 100 MHz FSB

 

Die Tests 

Voller Elan stürzte ich mich an das Ojekt der Begierde. Da ich mich im Vorfeld schon informierte ob der Celeron überhaupt von meiner Asus P2B Platine unterstützt wird, habe ich mit von der Asus Homepage das neuste Bios in der Version 1012 runtergeladen und das Bios geflasht. Ausserdem mußte mein Mainboard noch einen anderen Punkt erfüllen auf den ich per Zufall gestossen bin. Asus P2B Mainboards untertützen erst ab Bordrevision 1.12 die Spannungen der FC-PGA Prozessoren die mit einer VCore von 1,5 bzw 1,65V betrieben werden. Mein Mainbordrevision ist aber 1.02.


Jetzt kommt der Slotadapter ins Spiel. Die Prozessoren senden ein Signal an den Spannungsregler des Mainboardes das die Original Voltage automatisch einstellt. Hat man dagegen einen Slotadapter, bei dem man die Spannung einstellen kann, dann verfälscht dieser das Signal auf 1,8 V, das Board kennt diese Spannung und startet durch (sollte es zumindest).
Der Test Slotadapter erlaubt keine Regulierung der Corespannung.
Ich steckte also auf gut Glück den Celeron auf den Adpter, montierte den Boxed Lüfter und versuchte mein Glück.
Ein erster Versuch den Rechner zu starten schlug fehl. Der Monitor blieb schwarz und nichts tat sich. Ich testete also mit den Jumpern rum, aber ohne Erolg. .

Zum Glück hatte mir Peter in weiser Voraussicht, den MSI 6905 MASTER Rev. 2.0 Slotadapter bereits überlassen. Diesen kann man von 1,5 bis 2,0V in 0,5 V Schritten jumpern.

Ich versuchte zuerst mit 1,5V, so wie es eigendlich sein soll, den Celeron zum starten zu bewegen. Aber es tat sich nichts. Erst als ich bei 1,8V angelangt war lächelte mich dies Bild hier an:

Ja, richtig gesehen! Anstatt Celeron 850 MHz Prozessor, erkennt mein Bios einen Pentium III 850 MHz Prozessor. Das bedeuted aber auch, daß es nicht weiß, mit welcher CPU es zu arbeiten hat. Der Dauertest wird zeigen, ob sich aus diesem Umstand Probleme ergeben. Bislang hatte ich aber den Eindruck, daß es keine Probleme gibt.
Windows bootete und ich began ein wenig an zu testen. Lief alles stabil? Ja tut es. Ich lies das Quake III Annihilator Demo 2 Stunden in Schleife laufen und konnte keine Schwierigkeiten feststellen. Mittels 3DMark 2000 und SiSoft Sandra gings dann weiter in die nächste Runde.

Wie ihr im rechten Screenshot seht, ist sich auch SiSoft Sandra nicht so ganz einig, mit wem es hier zu tun hat. Also ich kenne bislang noch keinen Celeron III.

 

Geht noch mehr?

Ich fahre den Rechner herunter und jumper 103 MHz FSB bei 1,8V Corespannung. Diesmal kommt gleich mein Alpha PAL6035 auf den Celeron. Dieser ist leistungsstärker als der Boxedlüfter und nicht viel lauter. Passprobleme auf Grund der niedrigeren Bauform des Celeron II gab es dadurch keine.

Das Bios vermeldet einen Pentium III 875 MHz Prozessor und das System bootete hoch. Wieder ein paar Benchamrks mittels 3D Mark 2000, SiSoft Sandra, sowie Quake 3 Annihilator.

 

War's das?

Leider war bei 875 MHz das vorläufige Ende erreicht. Alle Versuche das System mit 112 MHz FSB hochzubooten schlugen fehl. Die Corespannung habe ich in anbetracht der Tatsache, daß es ein Testmuster ist, nicht höher als 1,8V eingestellt.

Benchmarks
Hier nun die Benchmarks die ich mit 3D Mark 2000 gemacht habe. Meine Creative Annihilator Pro wurde zu dem Test nicht übertaktet. Als Treiber diente der inoffizielle Beta-Detonatortreiber der Version 5.13. Gebenchmarkt wurde einmal mit dem Standardtakt von 566 MHz, dann mit 850 und 875 MHz. Gleich bei dem ersten Benchmark mit 875 MHz hatte ich ein Ergebnis von ca 4800 Punkten,diesen aber nich gespeichert. Diese Ergebnis blieb anschließend absolut unerreicht, trotz höherer Taktraten (aber auch bei der Benchwiederholung auf gleichem Takt). 3D Mark 2000 -verstehe es wer will.
Die Temperatur
Da der Celeron, wie der Coppermine, in 0,18µ gefertigt wird, habe ich nicht mit sehr viel Wärme gerechnet. Und dies bestätigte sich auch. Laut Mainboardmonitor ist kein Temperaturunterschied zwischen 850 und 875 MHz festzustellen.


Celeron II vs PIII vs Celeron I

Natürlich wollte ich auch wissen, wie der Coppermine-Celeron im direkten 3D Mark 2000 Vergleich zu einem Pentium III und einem Celeron I abschneidet. Um ein gutes Testumfeld zu schaffen, habe ich versucht, etwaig gleiche CPU-Taktungen der 3 Prozessoren zu erreichen. Der Celeron 2 lief dazu mit seinem Default-Takt auf 566 Mhz (8.5x 66.6 Mhz), der Pentium III Coppermine lief mit 560 Mhz (5x112Mhz) und der Celeron I lief mit 567 Mhz (5.5x103Mhz).


Hier das Ergebnis:

 

Selbstverständlich dürfen die hier ausgewiesenen Ergebnisse, dem Celeron II nicht negativ angelastet werden. Seine Konkurrenten warteten schließlich mit einem weit höheren FSB auf, was ihm die Sachen icht ganz einfach machte. Dennoch bestätigt dies uns, daß der Celeron II nur im "overclockten" Zustand, wahre Leistung zeigt. Im nicht übertakteten Zustand wäre er lediglich eine Arbeits CPU für den Low-Cost Bereich.

 

 

Fazit

Also ganz offen und subjektiv? Gut, ich lasse meiner Euphorie freien Lauf: Wenn ihr einen Celeron II ergattern könnt,schlagt unbedingt zu! Mich hat der Prozessor bislang absolut begeistert. Aber dennoch, als Besitzer von älteren Mainboards sollte man erst mal mit Ruhe und Bedacht an die Sache rangehen und im Vorfeld klären, ob ein Betrieb der CPU überhaupt möglich ist. Ganz so einfach, wie es oft beschrieben wurde, ist es eben nicht

So und nun offen und objektiv! Die Tests werden weitergehen. Ich werde den Celeron II nun noch 1 Woche Dauerstress im P2B unterziehen und hoffe, daß ich danach gleich die Testreihe im SOYO 7VCA fortsetzen kann. Erst nach einer gewissen Zeitspanne kann ich euch mit Sicherheit sagen, wie stabil und unproblematisch der neue Celeron II ist.

FORTSETZUNG FOLGT

 

Tim Juni 2000

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