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GeForce Driver Tweak

GeForce Driver Tweak
Nun, wir hätten diesen nachfolgenden Bericht nicht unbedingt GeForce Driver Tweak nennen müssen, denn sicherlich, lässt er sich auf die meisten nVIDIA Grafikkarten umlegen, solange diese mit den aktuellen Detonatoren 5.x oder 6.x arbeiten.

Aber was lag denn nun näher, als nach unseren beiden GeForce Hardware Tweaks, nun noch den entsprechenden Software- bzw. Driver Tweak nachzuliefern. Diese Absicht hatten wir ohnehin schon seit längerem. Wir sind aber auch ehrlich. Mit nachstehenden Infos, wollen wir nicht "das Rad neu erfinden". Guides, welche sich mit nVIDIAs Treibern befassen gibt es einige Gute und einige weniger Gute im Web.

Lustigerweise musste ich bis heute noch immer feststellen, dass, gleich welchen der Guides man zu Grunde legte, auf den unterschiedlichsten Testsystemen, die unterschiedlichsten Ergebnisse bekam. Ich denke, dass man die Angaben nicht verallgemeinern kann. Man kann Tipps geben und man kann Hintergrundinformationen, zu den entsprechenden Optionen geben. Und letzten Endes, muss dann jeder, die Feinabstimmung an seinem eigenen System, auf seine eigenen Bedürfnisse anpassen.
Die nachfolgenden Versuche wurden auf dem, bei unseren Stammlesern bekannten, Testsystem mit Pentium III 866 MHz, ELSA Erazor X² (GeForce256 DDR), 128 MB PC 133 RAM und einem ASUS Solano II Mainboard vorgenommen. Da seitens des ASUS Mainboards teilweise nicht alle Optionen geboten wurden, mussten wir entsprechende Tests auf einem Mainboard mit VIA Apollo 133A Chipset vornehmen.

Natürlich müssen wir hier mit den Grundlagen der Einstellungsoptionen beginnen und diese sind natürlich ersteinmal im BIOS finden.

Bevor wir beginnen, möchte ich mich noch ganz herzlich bei meinen Bekannten Dirk & Nicole bedanken, welche mir bei den Testdurchläufen sehr geholfen haben und auch bei Ronald aka Leonidas von 3D Center, welcher mich bei der Fertigstellung des Berichtes auch inhaltlich unterstützt hat.
BIOS Einstellungen

Wie man ins BIOS (Basis Input Output System) gelangt, sollte eigentlich den meisten bekannt sein. Der PC ist zu rebooten und in der Regel, genügt ein Druck auf die "Entf" Taste unmittelbar während des Reboot und man gelangt ins BIOS. Wir möchten hier im Bezug auf das BIOS nicht auf seine Grundfunktionen oder ähnliches, eingehen, um nicht zu ausschweifend zu werden. Jenen, die bislang zum ersten Mal ihr BIOS betreten, empfehlen wir, sich nicht durch die dort vorhandenen vielfachen (leider englischen) Menüs erschrecken zu lassen, sondern sich die nachfolgend geschilderten Optionen in Ruhe anzusehen.


AGP Aperture Size: Ein gerne in diesem Zusammenhang aufgeführtes BIOS Feature. Je nach Boardchipsatz, können hier Optionen von 4 bis 256 MB gewählt werden (bei Intel Solano/II z.B. maximal nur 64 MB). Dadurch wird AGP-Grafikkarten (Accelerated Graphic Port) ein Speicheradressfenster in festgelegter Grösse reserviert, in welches AGP-Speicherzugriffe weitergeleitet werden. Einfach ausgedrückt, ermöglicht man der Grafikkarte, Texturen, welche nicht mehr in den Speicher der Grafikkarte passen, ins Haupt RAM (Hauptarbeitsspeicher) des PCs auszulagern. Somit sollte diese Option durchaus Vorteile bei AGP-Karten hinsichtlich der Geschwindigkeit mit sich bringen.

Wie sieht dies nun in der Realität aus. Dummerweise, bot die ASUS Platine mit Solano II Chipset überhaupt keine Option dieser Art, in der vorhandenen BIOS Revision. Ich musste deshalb einen Testdurchlauf auf der ABIT VT6X4 vornehmen. Hier zeigte sich nun, unter Verwendung des Quake III Benchmarks, kaum ein Unterschied bei der Wahl zwischen 32, 64 oder 128 MB. Die Ergebnisse waren bei einer 800er Auflösung kaum unterschiedlich. Bei dem Test auf 1024er Auflösung waren ebenfalls kaum Unterschiede bemerkbar. Bei einer hohen Auflösung von 1280x1200 zeigte sich dann aber ein Einbruch der Ergebnisse bei der Wahl von 32 MB, gegenüber der 64 MB Auswahl. Natürlich sollte man die Wahl der Grösse hier auch an dem vorhandenen Arbeitsspeicher des PCs festmachen.

Unsere Empfehlung hier lautet somit:
Hauptarbeitsspeichergrösse 128 MB oder mehr: 64 MB AGP Aperture Size
Hauptarbeitsspeichergrösse 64 MB : 32 MB AGP Aperture Size

Anmerkung: In manchen Fällen soll das herabsetzen der AGP Aperture Size auch schon Probleme mit GeForce Karten (Aussetzer, Ruckler, Einfrieren) beseitigt haben. Wir konnten selbst ein ähnliches Problem bislang noch nicht reproduzieren.
Assign IRQ for VGA: Mittels dieser Option wird durch das BIOS, der Grafikkarte ein IRQ zur Verfügung gestellt. Alle nVIDIA Grafikkarten benötigen einen IRQ, weshalb diese Option eingeschaltet sein muss (enabled).

Video BIOS Cacheable: so oder ähnlich wird sich auch in eurem BIOS eine Option finden. Aktiviert, soll diese Option Geschwindigkeitsvorteile mit sich bringen. Hierbei wird das Video BIOS der Grafikkarte in der Speicheradresse C0000h bis C7FFFh durch den Cache mitberücksichtigt. Eigentlich handelt es sich dabei um eine ältere Option, welche unter DOS und Win3.11 Zeiten durchaus Performancegewinne mit sich brachte. In heutiger Zeit, unter Windows 9x, soll diese Option, wie auch nachstehende Option "Video BIOS Shadow", keine Vorteile mehr mit sich bringen.

Video BIOS Shadow: Hierbei wird das Video BIOS aus dem langsameren Grafikkarten ROM (Read Only Memory) in den Hauptspeicher (RAM) des PCs kopiert (gespiegelt). Auch diese Option stellt damit in der Theorie einen Performanceshub dar, stammt jedoch ebenfalls aus älteren DOS/Win 3.11 Zeiten.

Zu beiden letzteren Optionen ist anzumerken, dass diese durchaus Probleme verursachen können. "Caching" und "Spiegelung" birgt dahingehend Risiken, dass sich andere Programme an diese Adressen schreiben wollen/können und dadurch ein Konflikt entsteht. Deshalb wird von vielerseits angeraten, diese Optionen zu deaktivieren. Da allerdings in unseren Tests sich keinerlei Probleme einstellten und das "enablen" beider Optionen in den Benchmarktests, einen leichten Performancezuwachs darstellte, lautet unsere Empfehlung: Ausprobieren! Wenn sich keine Schwierigkeiten zeigen und die Performance dadurch erhöht wird -einschalten, andernfalls deaktivieren.


Video RAM Cacheable: Durch Aktivierung dieser Option, wird der Bereich von a0000 bis bffff gecached. Auch dies stellt eine relativ alte Option dar, welche noch aus DOS Zeiten herrührt und dort auch zu Geschwindigkeitsvorteilen führt. Im Praxistest unter Windows zeigte die Aktivierung der Option weder Vor- noch Nachteile, weshalb wir dazu raten die Einstellung auf Default zu belassen, im Falle von Problemen mit dem Caching, zu deaktivieren.

Video RAM Cache Method: Alternativ zu dieser Option, können auch die Option "Video RAM Cacheable" und "Write Combining" im BIOS angetroffen werden. In der Regel bietet diese Option die Auswahlmöglichkeiten UC (UnCached) und USWC (Uncachable Speculative Write Combining). Die Aktivierung dieser Option in Form von USWC, soll Intel CPUs eine schnellere Zugriffsmöglichkeit auf das Video RAM gewähren. In der Praxis war keinerlei Unterschied in den Tests festzustellen, gleich ob die Option aktiviert, oder deaktiviert war. Defaultseitig ist sie deaktiviert. Dabei kann man es im Prinzip belassen. Moderne Grafikkarten wie die GeForce256 profitieren in der Regel nicht mehr durch diese Optionen.

PCI/VGA Palette Snoop: Ebenfalls eine relative alte Option, die aber nach wie vor in allen mir bekannten BIOS Versionen anzutreffen ist und defaultmässig auf "disable" steht. Die VGA Palette ist die Farbtabelle welche von Grafikkarten im 256-Farben Modus benutzt wird. Die Aktivierung dieser Option ermöglicht es dem BIOS, die Farbtabellen einer PCI- oder ISA Grafikkarte zu ermitteln und je nach Bedarf an die Karte weiterzugeben. Diese Option wird oftmals von MPEG Karten benötigt, falls die Farbwiedergaben nicht korrekt sind. nVIDIA Grafikkarten benötigen diese Option allerdings nicht und wir empfehlen die Option deaktiviert zu lassen.

C8xxxx-CBxxxx Shadow: Auch mit Aktivierung dieser Option, könnten ROM-Speicherbereiche in den Hauptspeicher kopiert werden. Allerdings sind diese Optionen ebenfalls "Relikte" aus alten DOS Zeiten, welche heute kaum noch Anwendung finden und bei der Aktivierung durchaus zu nicht unerheblichen Problemen führen können. Wir empfehlen diese Option deaktiviert zu lassen.

Im Prinzip können die vorgenannten Optionen je nach BIOS Version in der Benennung abweichen. Wer weitere Informationen zu BIOS Optionen und der jeweilig zugehörigen Funktion haben möchte, dem kann ich nur das BIOS-Kompendium empfehlen, welches sich hier schon mehr als einmal als hilfreicher Partner in "verzweifelten BIOS-Fragen" erwiesen hat.
Sockel Super 7 Mainboards

Hier begebe ich mich auf dünnes Eis, da ich leider selbst keine Vergleichsmöglichkeiten habe. Ich kann mich daher nur auf "Hörensagen" berufen und halte mich mit meinen Ausführungen etwas knapper. Gerade Besitzer dieser Mainboards sollen des öfteren Probleme mit modernen nVIDIA Grafikkarten haben, welche teilweise durch BIOS Optionen bedingt sein können:


Cache Pipeline Read/Write: Insbesondere ersteres der beiden, soll auf Sockel 7 Boards, besonders mit ALi MVP3 Chipsatz und in Verbindung mit GeForce Grafikkarten, zu erheblichen Problemen führen. Diese Optionen sollten also im Fall von Aussetzern, Abstürzen oder ähnlich Kuriosem, deaktiviert werden.

Read around Write: Diese Option stellt eigentlich eine Speichzugriffsoptimierung dar. Während sich im Chipsatz Cache noch Daten befinden und aus dem RAM gelesen wird, wird die Leseanforderung über den Chipsatz erledigt. Dadurch stellt diese Option eigentlich einen Performancegewinn dar, kann jedoch auf manchen Systemen zu Aussetzern führen. Also auch hier gilt: Ausprobieren.


Damit sind wir am Ende dieses Kapitels angelangt und wir wenden uns den Treibern selbst zu.
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