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GeForce Driver Tweak

Chipsatz- und AGP-Treiber

Also erstmal ein Wort zuvor: Es gilt hier die alte Redensart "Jede Kette ist nur so stark, wie ihr schwächstes Glied", auch für den PC. Was nützt einem ein Athlon 1 GHz System, mit GeForce2 GTS Grafikkarte, wenn der Hauptspeicher des Systems lediglich 32 MB beträgt? -Nichts! Alleine Windows 98 würde den gesamten Hauptspeicher benötigen und nichts mehr für andere Anwendungen übrig lassen. Das System würde in seiner Geschwindigkeit absolut einbrechen und vermutlich auch diverse Aussetzer mit sich bringen.

Was ich nun anhand diesem Hardware-Beispiel aufgezeigt habe, gilt jedoch auch für die Gesamtharmonie des Systems im Allgemeinen und darin einbezogen ist natürlich auch das Zusammenspiel von Software und Hardware. Damit die Software die Hardware vernünftig ansprechen kann, muss sie wissen, um welche Hardware es sich handelt und welche Funktionen sie besitzt. Dazu liefern die Hardwarehersteller die sogenannten "Treiber" für ihre Hardware, die dies dem Betriebssystem "erläutern". Diese "Erläuterung" beginnt aber nicht erst bei der Installation der Sound- oder Grafikkarte, sondern bereits weit früher, nämlich bei der Installation des Betriebsystems, dann wenn es darum geht, dass dieses den Mainboard Chipsatz korrekt erkennt und einbindet.
Das Betriebssystem Windows kommt bereits mit einer Vielzahl von Treibern im Lieferumfang daher. Nehmen wir aber nun z.B. das Betriebssystem Windows 95 und ein Mainboard mit VIA Apollo Pro 133 A Chipsatz. Windows 95 wurde weit vor dem erscheinen dieses Chipsatzes entwickelt, hat damit auch keinen "Universaltreiber" im Gepäck und kann ihn nicht korrekt einbinden. Der Mainboardchipsatz steuert aber wiederum auch die Kommunikation zwischen den verschiedenen Bussen im System, also auch dem AGP- oder PCI-Bus. Damit dürfte die Notwendigkeit, den aktuellen Herstellertreiber zu installieren, aufgezeigt sein.
Unser Besuch sollte der entsprechenden Webseite des Mainboardherstellers (oder Chipsatzherstellers) gelten um sich dort mit den aktuellen Treibern zu versorgen.

Aber bitte ihr Intel Fangemeinde, glaubt bloss nicht, dass dies lediglich für die, gerne als "Exoten" bezeichneten, Hersteller VIA und ALi gilt. Auch Intel stellt auf ihrer Website für ihren BX Chipsatz, ein sogenanntes "Inf-Utility" zu download bereit und für den Solano Chipsatz gilt das gleiche. Entsprechendes gilt ebenfalls für AMD. Auch hier gibt es Chipsatz und AGP Treiber.


Wichtiger ist es allerdings wirklich für die Besitzer von VIA-/ ALi-Chipsätzen, da in deren Treiber regelmässig auch AGP-Treiber enthalten sind, welche neben ihrer Funktion der korrekten Systemeinbindung, auch erheblichen Performanceschub mit sich bringen.

Hier also die Treiberseiten der drei Chipsatzhersteller:
Intel
AMD
VIA
ALi

Letzte Anmerkung dazu: Sollte ein frisches Betriebssystem aufgespielt werden, so ist unmittelbar nach erfolgreicher Windowsinstallation, der entsprechende Treiber zu installieren und erst danach sind weitere Treiber wie Grafikkarten-, Sound- oder Netzwerkkartentreiber einzuspielen. Wenn ein neuer AGP-Treiber z. B. bei einem VIA Chipsatz installiert werden soll, so empfehlen wir zuerst die Deinstallation des alten Treibers, mittels des Originalsetupprogramms.

Entfernen der alten Grafikkarten-Treiber

Kommen wir nun also zum Grafikkarten Treiber. Wir werden nachstehende Informationen anhand des nVIDIA Referenztreibers Detonator2 (Version 5.22) veranschaulichen. Ich bitte von Schimpfkanonaden dahingehend, dass wir nicht den aktuellen Detonator3 (Version 6.18) verwenden, abzusehen. Wie mir die Tests im Verlauf der letzten Wochen, seit Erscheinen dieses Treibers aufgezeigt haben, läuft dieser nicht 100% stabil und sorgte hier oder da für Probleme. Deshalb habe ich mich dazu entschieden, auf diesen Treiber zu verzichten.

Natürlich benötigen wir noch vor der Treiberdeinstallation, den neuen Treiber. Der aktuelle original nVIDIA Referenztreiber steht auf nVIDIAs Website zum Download bereit. Bei den vielfach im Web erwähnten, inofiziellen nVIDIA Detonatoren, handelt es sich um Beta Treiber, welche von nVIDIA noch nicht freigegeben sind. Diese sind z. B. bei 3D Chipset erhältlich. Mit letzteren wollen wir uns hier aber nicht befassen.

Bevor man einen neuen Treiber installiert, sollte man (nicht nur wenn man eine neue Grafikkarte einbaut) den alten Treiber rückstandslos entfernen, um etwaigen Kollisionen mit Treiberleichen vorzubeugen. Treiberleichen bezeichnet man Rückstände von alten Treibern, welche mittels des softwareseitigen Deinstallationsprogrammes, nicht vollständig entfernt/gelöscht wurden. Diese Rückstände können verbliebene Dateien in entsprechenden Windowsverzeichnissen sein, aber auch nicht entfernte Einträge in der Windows Registrierdatenbank (Registry).

Wir empfehlen hierzu, nachstehende Vorgehensweise:
Über den Menüpunkt Software, der Systemsteuerung (Start->Einstellungen->Systemsteuerung), erreicht ihr das Windows Software Deinstallationsmenü. Wie ich auf dem Screenshot kenntlich gemacht habe, sind derzeit für die Erazor X², die original ELSA Treiber eingebunden. Diese gilt es loszuwerden, um den Referenztreiber von nVIDIA zu installieren. Per einfachen Klick auf den entsprechenden Punkt und anschliessenden Klick auf den Button "Hinzufügen/Entfernen", wird die Deinstallation gestartet. In unserem Fall sind natürlich alle hier abgebildeten Punkte zu deinstallieren. Nach der Deinstallation verlangt sich Windows einen Neustart, was wir an dieser Stelle aber verneinen, denn wir wollen natürlich erst noch ein paar andere Schritte vornehmen.

Als nächstes prüfen wir die Registrierdatenbank auf verbliebene Einträge und entfernen diese ggfs. Die Registry erreichen wir, durch einen Klick auf den Startbutton, dann "Ausführen" und im danach geöffneten Fenster geben wir "regedit" ein (natürlich ohne Anführungszeichen). Der sich nun öffnende Registrierungseditor ist sehr mächtig und zeigt die Inhalte der Windowsregistrierungsdateien an. Es ist die Kontrollzentrale von Windows und man mag sich dort gerne verlaufen. Nicht abschrecken lassen! Wir müssen zu dem Punkt HKEY_LOCAL_MACHINE (Doppelklick) und danach zum Unterpunkt SOFTWARE (Doppelklick).
Unter diesem Punkt "Software" finden wir nun, was wir suchen: In unserem Falle, des zu entfernenden ELSA Treibers, wird dies der Eintrag "ELSA" sein (bei anderen Herstellertreibern natürlich ein anderer Name), bei Verwendung eines nVIDIA Referenztreibers, findet sich dort der Eintrag "nVIDIA Corporation". Wir markieren den entsprechenden Eintrag durch einfachen Mausklick und löschen diesen dann, durch Betätigen der "Entf" Taste weg. Danach verlassen wir den Registrierungseditor wieder. (Achtung! User weiterer ELSA Hardware, wie z.B. Modem, müssen natürlich prüfen, inwiefern unter dem Punkt "ELSA" noch weitere Geräte, wie z.B. Modem aufgeführt sind. Diese Einträge dürfen natürlich nicht gelöscht werden.)
Nun machen wir uns noch auf die Suche nach Dateirückständen in den Windowsverzeichnissen, in dem wir den Suchbefehl (Start->Suchen->Dateien/Ordner) aufrufen. Unter "Suchen in" muss C: oder C:\windows ausgewählt werden und unter Name geben wir in unserem Fall "elsa*.*; nv*.*" ein (ohne Anführungszeichen). Wenn kein ELSA Treiber, sondern ein nVIDIA Referenztreiber verwendet wurde, kann man sich natürlich den Eintrag "elsa*.*" ersparen und nur nach "nv*.*" suchen.
Die Suche listet uns nun alle Dateien auf, welche mit diesen Buchstaben beginnen. Im Prinzip sind diese Dateien alle entbehrlich und können direkt in diesem Fenster der Suchfunktion markiert und gelöscht werden. Aber Achtung, auch hier gilt: Besitzer von weiterer (in unserem Falle) ELSA Hardware, müssen dabei natürlich versuchen die aufgelisteten Dateien dem entsprechenden Gerät zuzuordnen. Nur die Rückstände der Grafikkartentreiber und -software dürfen gelöscht werden. Im Falle der Erazor X, lauten diese Treiber z.B. "elsaezx3.vxd oder elsaezxd.drv" und können durch das "e und x" der Grafikkarte zugeordnet werden.

Nachdem wir nun auch diesen Schritt durchgeführt haben, ist ein Neustart angesagt und im Anschluss, wenden wir uns der Installation des neuen Treibers zu.
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