Hard Tecs 4U Logo   be Quiet



   News   
   Reviews   
   Treiber & Tools   
   Links   
   Forum   
   Impressum   



Konfiguration EP-8KTA2

Konfigurationshinweise zur EPoX 8KTA2

zum Vergrössern klicken
Wer unser Review zur 8KTA2 gelesen hat, der ist darüber unterrichtet, dass sich in unserem Test keinerlei Schwierigkeiten eingestellt haben. Regelmässige Leser haben aber sich dann auch unseren Artikel VIA KT 133 und GeForce2 Karten gelesen und wissen, dass es durchaus doch mal zu Problemen kommen kann.

Es lässt sich bei der heutigen Masse der (Hard-)Ware auf dem Markt einfach nicht komplett ausschliessen, dass die eine oder andere Hardware miteinander Probleme verursacht. Ob dies, wie in den meisten Fällen, an Treiberreibereien liegt, oder durchaus auch von Inkompatibilitäten hervorgerufen werden kann, sei mal dahingestellt. Wir werden nachstehend versuchen, uns mit wichtigen Punkten auseinanderzusetzen, die versierten und unversierten Lesern, bei etwaiger Problembeseitigung helfen soll.
Einbau und Steckkarten

Der Verbau der Platine geht im Prinzip nicht anders von statten, als bei anderen Mainboards auch. Etwas anders angeordnet, sind im Vergleich zu den Platinen der Mitbewerber, die Systemankabelanschlüsse für z.B. Speaker, Reset usw.. Diese befinden sich auf den Boards meist in einer Doppelreihe, sind hier aber nur einreihig und aus unserer Sicht so gut beschriftet, dass sich das Handbuch zum Anschluss fast erübrigt. (Die Systemkabel sind, mit der Steckerbeschriftung in Richtung Pin-Beschriftung hin aufzustecken).

zum Vergrössern klicken


Beginnen wir zuvor mit den Arbeiten vor dem Einbau ins Gehäuse, welche wir ausführen, um es uns einfacher zu machen. Dazu zählt der Einbau der CPU und des Coolers, sowie das Bestücken der RAM-Bänke.

CPU, Cooler und RAM

Der Verbau des Prozessors ist selbstredend. Sockelverschluss öffnen, die abgeschrägten Pinseiten der CPU auf die entsprechenden Abschrägungen des Sockels ausrichten, einsetzen und Hebel verschliessen. Danach dünn und gleichmässig Wärmeleitpaste auf die Core auftragen. Im Bezug auf den Cooler ist hier, falls vorhanden, das Wärmeleitpad zu entfernen und die Coolerfläche anschliessend zu reinigen (evtl. mit reinem Alkohol). Die derzeit recht beliebten Orbs können leider nicht verwendet werden, da die Elkos (Kondensatoren) zu nahe am Sockel angeordnet sind. Dies zeigen in der Regel zwar etwas Spiel auf, so dass man sie etwas verbiegen kann, das hilft in diesem Falle aber nicht weiter. Bitte keines falls mit Gewalt versuchen, z.B. den Silver Orb zu befestigen, ihr würdet die Elkos beschädigen!

Im nächsten Schritt ist noch der Kühler aufzusetzen und die DIMM-Bänke zu bestücken. Solltet ihr nur ein RAM Modul haben, so ist es gleich, in welcher Reihenfolge ihr eine Bestückung vornehmt. Ich empfehle aus Platzgründen, falls mal wieder am Cooler oder der CPU gearbeitet werden muss, die letzte RAM-Bank, also ganz rechts vom Sockel aus betrachtet.

Darüber hinaus ist es anzuraten, guten PC133 Speicher einzusetzen, da der VIA KT 133 Chipsatz, welcher auf dem Board zum Einsatz kommt, hier seine Performance erst richtig entfalten kann. Guten Speicher empfehle ich mit Absicht, da schlechte, NoName Produkte, mit unsauber programmiertem EPROM durchaus zu Systeminstabilitäten führen können.

Hinsichtlich der Systemstabilität, die teils mit der I/O-Voltage von 3.3 V (Spezifikation) einhergeht, noch ein Wort. Die EPoX wartet hier bereits Default-seitig mit 3.4 V auf, was eigentlich ausreichend sein sollte, bietet aber die Möglichkeit über die Jumper 16 bis 17, diese wahlweise von 3.4 bis 3.75 V zu erhöhen und dies in 0,05V Schritten. Die entsprechenden Jumpermöglichkeiten sind dem Handbuch zu entnehmen.


Danach sind die Vorbereitungen beseitigt und das Board kann eingesetzt und im Tower festgeschraubt werden. Wer sich für tiefergehende Infos, speziell für etwas unversiertere Anwender interessant, hinsichtlich Einbau eines Mainboards in einen PC interessiert, der sollte sich unseren Bericht Schokoladen PC oder Eigenbau einmal anschauen.
Steckkarten und IRQs
In heutigen IDE Systemen, kommt es immer mehr zur Ressourcenknappheit. Ein heutiger PC besitzt in der Regel nur 15 IRQs, wovon die meisten schon im vorhinein vergeben sind und nicht genutzt werden können. Diese Situation spitzte sich durch die Einführung weiterer Features wie ACPI und USB noch zu, da diese ebenfalls IRQs benötigen und somit immer weniger für die anderen Komponenten übrig bleiben. Die meisten Steckkarten heute benötigen aber einen IRQ. Um dieses Problem erträglich zu machen, gibt es das sogenannte IRQ-Sharing. Dabei teilen sich verschiedene Systemkomponenten einen IRQ. Aber nicht alle Komponenten können, oder mögen das. Und so kann bei den Steckkarten das "Bäumchen wechsel dich" Spiel beginnen, falls das System durch IRQ-Konflikte instabil läuft.

Dieser Problematik greifen manche Hersteller vor, indem sie in ihren Handbüchern die IRQ-Sharing-Tabelle der Slots abdrucken. Leider ist dies im Falle der 8KTA2 noch nicht realisiert worden, EPoX sagte mir aber zu, dass man dies bei künftigen Boards mit einbeziehen will. Uns und die Anwender würde es freuen. Wir zeigen euch daher an nachstehender Tabelle, welche Slots untereinander sharen und welche einen eigenen IRQ besitzen.

Slot Sharing
AGP PCI 1
PCI 1 AGP
PCI 2 eigener IRQ
PCI 3 eigener IRQ
PCI 4 eigener IRQ
PCI 5 sharing mit USB
PCI 6 ISA
ISA PCI 6

Entsprechend dieser Tabelle sollte es euch nun möglich sein, eure Steckkarten so anzuordnen, dass es zu keinen Konflikten kommt.

 Weiter » 

Werbung

Aktuelle Artikel

HIS Radeon HD2900 Pro Limited Edition
HIS Radeon HD2900 Pro Limited Edition


Logitech V470 - Bluetooth-Maus für Notebooks
Logitech V470 - Bluetooth-Maus für Notebooks


USB Card-Reader Roundup
USB Card-Reader Roundup


Werbung

Weitere Reviews
OCZ Trifecta (Produktvorstellung)
Yeong Yang Ara YY-5605 Midi-Tower
DDR3 Speicherroundup
AMD 690 Roundup
Arctic Cooling Accelero S1
Aerocool M40 Gehäuse
MSI Grafik-Flaggschiffe [8800Ulta-OC & RX2900XT]
LG GSA-H55L
Arctic Cooling Freezer 64 LP
AMD Radeon HD2000-Serie im Test
Intel Core2 FSB1333-Prozessoren [QX6850 & E6750]
Flotte DVD-Brenner im Test
NVIDIA GeForce 8600 GTS Reloaded
AMD Athlon X2 BE-2350
Hauppauge Win-TV HVR4000
AMD AM2-Prozessorroundup
Intel P35-Chipsatz

Partner Sites
3DCenter
Au-Ja!
Cheatbox
dkamera
Lost Circuits
Planet 3DNow!
Spieleflut
Warp2Search
WinTotal

Red Tram News Search Engine

HT4U IRC-Channel
UD Cancer Team
Newsletter
RDF Newsfeed





[nach oben ]

Hosted by:
Host Europe - World Class Internet Services

Copyright © 2000 - 2007 Hard Tecs 4U - Alle Rechte vorbehalten.
Design by Houston "ViperV990" Law