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DDR333 für den AMD Athlon XP [5 Platinen mit DDR333 Support im Test]

Die Athlon XP Diode (Fortsetzung)

Ein weitere überzeugender Anhaltspunkt war das Temperaturverhalten des XP Prozessors unter Last und bei Beenden der Last. Wir starteten Prime 95 bei einer ausgewiesenen Temperatur von 41°C und konnten sofort einen Anstieg der Temperatur feststellen. Nach fünf Minuten Programmdurchlauf hatten wir 51°C erreicht und unser Senfu Thermometer lieferte 40.1°C Oberflächentemperatur. Wir beendeten dann Prime95 und konnten innerhalb von 5 Sekunden einen Abfall der Temperatur auf 46°C feststellen, während unser Senfu Thermometer noch immer 40°C anzeigte. Eine solch schnelle Reaktion konnten wir bislang bei noch keinem Athlon System feststellen.

Der Gegentest mit dem T-Bird zeigte uns ein gewohntes Bild. Nach Abschalten von Prime95 reagierte der Senfu Thermometer innerhalb von 1 Minute mit 2 °C geringerer Temperatur, der Winbond 2 Messpunkt blieb unterdessen beim gleichen Temperaturwert stehen.

Jetzt machten wir uns erneut an Messungen heran, denn alles deutete darauf hin, dass die 8K3A+ in der Lage war, den THDC Pin des Athlon XP auszulesen, also sollte auch irgendeine Schaltung zum THDC Pin feststellbar sein. Wir wurden nach einer Weile fündig.


DDR333 für den AMD Athlon XP [5 Platinen mit DDR333 Support im Test]


Wir erinnern uns, dass auf obigem Bild des Sockels ein Temperaturfühler in der Sockelmitte ersichtlich war. Als wir uns nun in Ruhe die Sockelrückseite betrachteten, mussten wir feststellen, dass EPoX einen der Pins dieser Diode mittels einer Leiterbahn mit dem THDC Pin des Sockels verbunden hatte. Ein Trick, ein simpler Trick scheint dieses Feature zu realisieren.


DDR333 für den AMD Athlon XP [5 Platinen mit DDR333 Support im Test]


Wir prüften darauf hin erst einmal das Durchgangssignal zwischen dem THDC und der Sockeldiode. Dies war gegeben. Nun prüften wir das Durchgangsignal von der verbundenen Diode zum Winbond Chip und fanden auch hier eine Verbindung zum Temperatur Pin.

Dieser Umstand, dass es offenbar einfacher möglich ist, die Auslesefunktion zu implementieren, als wir ursprünglich annahmen, brachte uns sehr wohl ins Grübeln. Wir hielten nochmals mit EPoX Rücksprache. EPoX Deutschland konnte uns nicht mit Sicherheit sagen, wie die Auslesefunktion implementiert wurde, hatte aber definitive Bestätigung des Headquarters, dass die XP-Diode korrekt angezapft sei und das System die entsprechenden Kerntemperaturen liefert. Lediglich eine hardwareseitige Schutzfunktion hätte sich nicht realisieren lassen, was man durch einen künftigen, neuen Winbond Chip aber realisieren will.

Wir wagten uns nun auch die Abschaltautomatik zu prüfen und zogen im laufenden Betrieb den Lüfter ab und starteten Prime95 als Lastprogramm. Im BIOS hatten wir als Shutdown Temperatur 60°C eingestellt. Als das System die 60°C erreichte, schaltete das System wunschgemäß ab.

Die entsprechende BIOS Option ist allerdings per default nicht aktiviert. Dies hat folgenden Grund: Sobald wir den falschen Temperatursensor im Softwareprogramm angewählt hatten und dieser z.B. fälschlich 127°C liefern wollte, fuhr die Platine augenblicklich herunter, noch bevor wir eine Anzeige bekamen. Dies ist mit der Aussage von EPoX gemeint, dass man die Shutdown Funktion nicht hardwareseitig mit der Auslesefunktion verbinden konnte. Das System kann nicht unterscheiden, welches die korrekte Temperatur ist und schaltet ab.

Wir verlassen damit diesen höchst interessanten Trick von EPoX und attestieren der 8K3A+ zu den Könnern in diesem Testfeld zu gehören. Hinweisen möchten wir aber noch darauf, dass es offenbar nicht alleine genügt, diese beiden Punkte miteinander zu verbinden, was uns ein Praxistest anhand einer EPoX EP-8KHA bewies. Dort löteten wir einen Draht als Verbund zwischen dem THDC Pin des Sockels und dem Temperatursensor der Sockelmitte ein, jedoch stellte sich der gewünschte Erfolg nicht ein. Damit scheint sich noch ein wenig mehr an Elektronik hinter diesem Trick zu verstecken.



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