Highend CPU-Kühler Roundup

Gehäuse & Kühlung | HT4U.net | Seite 23



Sythe Infinity



Der Name Scythe – wenngleich auch kein jahrelanger, bekannter Player am Markt – mischt derzeit eigentlich die Ethusiasten-Szene durch. Monsterkühler, abseits aller Spezifikationen, versprechen Overclockern und Geräusch-Fanatikern zugleich einen Himmel auf Erden. Doch der Umstand, dass Scythe-Produkte in der Szene so beliebt sind, kann letztlich nicht nur in Marketing begründet sein und so freuen wir uns um so mehr, im heutigen Test gleich zwei Vertreter aus Hause Scythe präsent zu haben.


High-End Cooler-Roundup 2007



Der Infinity kommt mit fünf Heatpipes daher (sein Vorgänger mit sechs) und ist nicht mehr quadratisch wie der bekannte und beliebte Ninja. Die Heatpipes sind, auf Grund der Bauform, hier durchgehend und bilden die bekannte U-Form. Die Anzahl der Heatpipes ist aber das einzige was beim Infinity weniger wurde. Der Kühler ist höher, breiter, schwerer und hat mehr Lamellen als der Ninja. Die Außenmaße der Aluminiumlamellen betragen bei diesem Modell stattliche 12,5 x 11,6 cm. Damit hat er allein schon deutlich mehr Abgabe-Oberfläche für Temperaturen. Hinzu kommt aber noch die erhöhte Anzahl der Lamellen. Bei der Höhe des Kühler legt Scythe auch noch einmal einen Zentimeter oben drauf. Somit ist der Infinity vom Material seinem Bruder in fast allen Belangen überlegen. Auf Grund seiner Höhe dürfte es aber auch schwierig werden ihn in so manchem Gehäuse unterzubringen.


High-End Cooler-Roundup 2007



Ansonsten gleicht er dem allgemeinen Aufbau des Ninja. Die Unterseite ist auch spiegelglatt poliert und kann auch als solcher zweckentfremdet werden. Die Verarbeitung ist sehr gut, allerdings sind auch bei dem Infinity die Heatpipes vor dem Verschwinden im Sockel zusammengestaucht. Das optische Schmankerl mit den Hutmuttern am Ende der Pipes gibt bleibt erhalten.


High-End Cooler-Roundup 2007