DDR3-Speicher in Theorie und Praxis

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DDR3-1600 vs. DDR3-1333: Komprimierungsprogramme



Bild: DDR3-Speicher in Theorie und Praxis

Gerade bei der Datenkompression erwarteten wir im Vorfeld Vorteile. Hier trifft man sehr oft auf viele, oftmals auch größere Dateien, welche nicht in den Prozessor-Cache passen oder gar vorausschauend geladen wurden. So sollte die Speicherbandbreite Erfolge zeigen und sie tut es auch – je nach Applikation. Zwischen 1,5% (7-Zip), 2,3% (WinAce) und 3,8% (WinRar), setzt sich DDR3-1600 gegenüber dem gleichen FSB-System mit DDR3-1333 ab.

DDR3-1600 vs. DDR3-1333: Speichertestprogramme



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Die besten Anwendungen, um theoretische Vorteile für gesteigerte Bandbreite zu zeigen, bleiben letzten Endes synthetische Speicherbenchmarks. Doch durch den erhöhten FSB des DDR3-1333 Testsystems reagieren PCMark 2005 und SiSoft Sandra nicht ganz so wie im Vorfeld erwartet. Hier treffen wir lediglich noch Vorteile von 1,6 bis 2,3% an, während die wstream-Benchmarks bis zu 9,6% Vorteil erblicken.

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Gehen wir von alltäglichen Spielebedingungen aus, so spiegeln die HQ Tests der Games erst einmal wieder, dass Speicherbandbreite dort weniger gefragt ist. Vorteile lassen sich nur dann aufzeichnen, wenn man die Qualitätseinstellungen und die Auflösung herunterschraubt, so wie wir das bei den beiden alten Spielen Doom3 und FarCry machten. Doch auch dort stellen sich dann nur magere 1,6 bis 2,3% Vorteil ein.