DDR3-Speicher in Theorie und Praxis

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DDR2 vs. DDR3: Speicherbenchmarks



Bild: DDR3-Speicher in Theorie und Praxis

Wie nicht anders zu erwarten, werden in einem Speichertest, der sich an Speicherbandbreiten orientiert, die Speicherdurchsätze höher bewertet, als die Zugriffszeiten der Speicher. Dies sind dann auch jene Vergleiche, in welchen sich eine klare Struktur nach Typenbezeichnung der Module einfindet.

Ungeachtet einer im System fehlenden Steigerungsmöglichkeit durch passende Bandbreite auf Seiten des Prozessors, ermittelt der synthetische Benchmark hier einen Vorteil von fast 6% für ein DDR3-1333-System zu einem DDR3-1066-System mit gleichen Latenzen und immerhin noch von knapp 8% auf das schnellste DDR2-System.

In der Praxis ist es wohl kaum möglich solche Resultate zu erreichen.

Bild: DDR3-Speicher in Theorie und Praxis

Rein rechnerisch, wie wir dies bei der Ermittlung der absoluten Latenzen im entsprechenden Kapitel dieses Artikels aufgezeigt haben, hätte Sandra hier den DDR2-800 Vertreter mit CL4 auf gleiches Niveau wie den Vertreter mit DDR3-1333 und CL7 stellen müssen. Tut es aber nicht. In wieweit sich Sandra bei der Ermittlung der zufallsbasierten Latenzen auch noch von weiteren Latenzen des Speichers und ggf. auch noch anderen Faktoren leiten lässt, erschließt sich uns erst einmal nicht. Der Benchmark erscheint in diesem Artikel der Vollständigkeit halber – wird aber wohl in folgenden Artikeln keine weitere Berücksichtigung finden, bevor wir herausgefunden haben, was exakt der Benchmark hier tut.