DDR3-Speicher in Theorie und Praxis

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Testumgebung



Hardware Software
Kingston KHX11000D3LLK2/2G ( 2 x 1 GB DDR3-1333) Super Talent W1333UX2G9 ( 2 x 1 GB DDR3-1333) Super Talent W1600UX2G7 (2 x 1 GB DDR3-1600) Intel Core 2 Extreme QX6850 (3,0 GHz – 2 x 4 MB L2-Cache – FSB1333) Intel Core 2 Extreme QX6700 (2,67 GHz -2 x 4 MB L2-Cache – FSB1066) ASUS P5K3-Deluxe BIOS: 0604 (Intel P35-Chipsatz – DDR3) ASUS P5K-Deluxe BIOS:0501 (Intel P35-Chipsatz – DDR2) Corsair 2 x 1 GB DDR2-1066 Gigabyte GeForce 7900 GTX Maxtor SATA 160GB ASUS DRW-0804P BeQuiet Dark Power Pro 600 Watt Weitere Hardware: Voltcraft MS-9160 Messstation Windows XP. inkl. SP2 Intel Inf-Update V. 8.3.0.1013 NVIDIA Detonator 91.31 Pegasys TMPEGEnc XPress 4.0 Windows Media Encoder 9 Adobe Premiere Elements 2.0 Adobe After Effects 7.0 Apples iTunes 6.05.20 Nero Vision 4.1 Lame 3.97b WStream Speicher-Benchmark PCMark2005 Speicherbenchmark SiSoft Sandra XI 2007.5.11.35 WinAce 2.61 WinRAR 3.61 7-Zip 4.42 Maxon Cinebench 9.5 Pov-Ray 3.7 FarCry 1.3 DOOM 3 Quake 4 Earth 2160 Call of Duty 2 Company of Heroes Tomb Raider Legends
Grundsätzlich zeigt es sich immer sehr schwierig unterschiedliche Speichertechnologien im Hinblick auf Performance miteinander zu vergleichen. Mit Hauptgrund dafür ist natürlich, dass man auf unterschiedlichen Hauptplatinen testen muss. DDR2-Speicher und seine „Tücken“ sind den Herstellern und BIOS-Ingenieuren natürlich bestens bekannt. Das gilt dann aber noch nicht für die neueste Technik. Und obgleich wir uns vorliegend für zwei ASUS-Mainboards der gleichen Serie entschieden haben, zeigt alleine der Umstand, dass die Performance auf dem P5K3-Deluxe von BIOS-Version 0410 auf BIOS 0604 an verschiedenen Stellen deutlich zulegte, dass man möglicherweise Äpfel mit Birnen vergleicht.

Sei es drum – einer der Prüfsteine in diesem Test wird natürlich sein, dass man DDR2-Performance zu DDR3-Performance vergleicht. Dazu wurden die beiden benannten Hauptplatinen und dazu ein Intel QX6700 Prozessor gewählt, welcher aber in allen Fällen mit einem FSB1333 betrieben wurde, auch auf der DDR2-Platine.

Wir haben dabei versucht einen Überblick über alle derzeit denkbaren Speicherlatenzen bei den entsprechenden Taktungen zu bieten, so dass man – auch wenn man unser Kapitel zu den absoluten Latenzzeiten berücksichtigt – durchaus Rückschlüsse ziehen kann, ob die dargestellte Theorie korrekt ist.

Dann interessierten wir uns natürlich dafür, wie sehr der Speichercontroller durch mehrere Open Pages bei intern zweiseitig bestückten Modulen, gegenüber intern einseitig bestückten Modulen profitieren kann. Dies haben wir in einem separaten Vergleich ausgewiesen, damit die Übersichtlichkeit bewahrt wird.

Und dann stellte sich noch die schwierigste Frage: was bringt DDR3-1600? Wie wir erklärt haben, gibt es derzeit keinen Chipsatz, welcher DDR3-1600 systemkonform anwählen lässt. Der Prozessor muss also auf FSB1600 übertaktet werden. Doch wie zieht man nun einen fairen Vergleich zu einem DDR3-1333-System? Man muss den kleinsten gemeinsamen Nenner finden. Dazu haben wir den Intel Extreme QX6850 verwendet und diesen einmal mit 10 x 333 MHz (3330 MHz) bei DDR3-1333, einmal mit 8 x 417 (3336 MHz) bei DDR3-1333 und bei DDR3-1600 betrieben. In letzterem Falle bietet das BIOS die Option, den Speicher auf DDR3-1600 festzusetzen oder ihn darüber hinaus synchron übertakten.

Bild: DDR3-Speicher in Theorie und Praxis