DDR3-Speicher in Theorie und Praxis

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DDR3-1600 vs. DDR3-1333: Cinebench



Bild: DDR3-Speicher in Theorie und Praxis

Die reine Prozessorleistung bleibt, wie zu erwarten, im Cinebench-CPU-Test unbeeindruckt durch die gestiegenen Bandbreiten. Der C4D-Shading Test profitiert marginal durch den gesteigerten FrontSideBus (FSB), nicht aber durch die Speicherbandbreite.

DDR3-1600 vs. DDR3-1333: Multimedia



Bild: DDR3-Speicher in Theorie und Praxis

Lame zeigt sich von den Maßnahmen absolut unbeeindruckt und rechnet müde nur mit dem Prozessortakt vor sich hin. Speicherbandbreite ist hier nicht gefragt. Im Windows Media Encoder und in TMPEG kann das DDR3-1600 System für sich verbuchen, welche in 1,8 bis 3% ausfallen.

Interessant ist das Resultat unter iTunes. Hier kann man erkennen, dass der Benchmark wohl von der Steigerung des FSB profitiert, allerdings nicht von der Speicherbandbreite, ein Bild das sich identisch dann unter Premiere Elements und Nero Vision wiederholt.

Und während das DDR3-1600-System gegenüber einem nicht übertakteten DDR3-1333-System bei After Effects erst einmal einen Vorsprung von 4% für sich einheimst, so schmilzt dieser auf 1,7% dahin, sobald der FSB auf 417 MHz übertaktet wird, die Speicherbandbreite aber beibehalten wird.

Im Ergebnis zeichnen die Multimedia-Benchmarks ein recht nüchternes Bild für die Vorteile einer weiteren Bandbreitensteigerung auf Seiten des Speichers. Bei gleichgebliebenen Latenzen finden sich unter den sieben Benchmarkdurchläufen gerade einmal drei, welche leichte Vorteile verzeichnen können.