MSI Megabook GT735 (Puma Gaming)

Sonstige Reviews | HT4U.net | Seite 8

Funktionalität und Performance



Wie man es sich von einem neu ausgepackten Notebook erwartet, können wir dem Notebook einen stabilen Betrieb attestieren. Löblich ist auch hier wieder das angenehm lange Kabel des Netzteils.

Da unser Testgerät keinen TV-Empfänger enthielt, kann man natürlich darüber streiten, ob Vista Home Premium die richtige Betriebssystemvariante ist, angesichts der Zielgruppe ist es aber sicher nicht die falsche Wahl.

Enttäuscht waren wir von der Akku-Laufzeit. Ein 4,8 Ah-Akku ist für ein Notebook dieser Größe schier unterdimensioniert.

MSI Megabook GT735 ruhender Desktop DVD Wiedergabe 3DMark06 Loop 3D Spielebetrieb Mobile Mark 2007
Laufzeit [min] 95 60 73 68 88


Wie die Tabelle zeigt, ist der Akku beim Megabook GT735 lediglich dafür nutzbar, um das Gerät von einer Steckdose zur nächsten zu tragen. Das Laden des leeren Akkus dauert im ausgeschalteten Zustand nicht ganz 3 Stunden, also deutlich länger als das Entladen. Aufgrund des 120 W-Netzteils macht es aber auch kaum Unterschied, ob das Gerät an ist oder aus.

MSI Megabook GT735 ruhender Desktop DVD Wiedergabe 3D Spiel max. Laden bei ruhendem Desktop Standby ausgeschaltet Turbo-Modus
Leistungsaufnahme [W] 35,2 42,4 84,0 78,4 1,2 0,6 111,0


Das MSI Megabook GT735 wird nicht übermäßig heiß. In der Nähe der Prozessorkühlkonstruktion konnten wir knapp 40 °C messen, auf der Unterseite an einem Punkt 43 °C. Ansonsten bewegen sich die Temperaturen in den mittleren 30ern. Das gilt auch für den Turbo-Modus. Im Gegenzug wird der an sich nicht übermäßig störende Lüfter unangenehm laut.

Windows Vista weist dem GT735 einen Leistungsindex von 5,0 zu. Die begrenzende Größe ist hierbei der Prozessor. Die Grafikkarte alleine bekommt einen für Notebooks sehr ordentlichen Wert von 5,8 zugewiesen.

Bei der praxisrelevanteren Performancebewertung gibt es dagegen Licht und Schatten. Auch im übertakteten Zustand des Turbo-Modus kann die Turion X2 Ultra CPU nicht wirklich mit hoher Performance glänzen, die Grafik macht dagegen einen recht guten Eindruck kann zumindest gefühlt in die Nähe der NVIDIA-Platzhirschen GeForce 8800M GTX kommen.

MSI Megabook GT735 Performancescore
Cinebench R9.5 CPU: 591
Cinebench R10 CPU: 3446
MobileMark 2007 Productivity Test Performance Qualification n/a
Lame HT4U Benchmark Single Threaded: 168 s / Multi Threaded: 99 s
PC Mark Vantage Score 2545
wstream Copy: 2329,7 MB/s, Scale: 2323,5 MB/s, Add: 2227,5 MB/s, Triad: 2178,6 MB/s
3D Mark 06 Score 1920x1200 (4x AA, 8x AF): 4985, 1280x1024 (no AA, Opt. AF): 6150
3D Mark Vantage Score 1920x1200: 0 (GPU 1157, CPU 2762), 1280 x 1024: 1944 (GPU 1736, CPU 3037)
Enemy Territory: Quake Wars HT4U Benchmark 1920x1200 (default=High): 16,9 fps 1280x1024 (default=High): 26,9 fps
Company of Heroes integrierter Benchmark 1920x1200 (default): 12,7 fps 1280x1024 (default): 27,2 fps


Durch den Turbomodus sind bei den Spielen kaum Zuwächse zu erkennen, bei extrem prozessorlastigen Tests wie Cinebench reicht es bis zu Zugewinnen knapp unter 20%. Im Gegensatz zum letzten AMD-Notebooktest brachte uns der aktuelle Futuremark-Patch in die Lage auch die entsprechenden 3D- und PC Marks zu überprüfen. Für einen MobileMark-Wert reichte es aber nicht, da eine Akkuladung nicht einmal für einen Durchlauf hielt.

Die 250 GB fassende Western Digital-Festplatte ist ab Werk in zwei Partitionen unterteilt. Die Geschwindigkeit kann sich durchaus sehen lassen.

Bild: MSI Megabook GT735 (Puma Gaming)


Das WLAN-Modul von Ralink hatte im Test Probleme mit manchen Access Points, z.B. dem LANCOM Wireless L-54ag, wie das Megabook PR211. Auch hier brachte erst ein (nicht bei MSI erhältliches) Update des Treibers auf die Version 2.1.1.0 Abhilfe. Die Durchsatzmessungen konnten auch diesmal nicht recht überzeugen. Im 802.11a-Modus kamen wir auf gut 3 MB/s, im 11g-Modus auf etwa 2,8 MB/s. Die integrierte Gigabit-Ethernet Einheit kommt auf rund 100 MB/s, was im durchschnittlichen Rahmen liegt.