Scythe Musashi - Leistungsfähiger Grafikkarten-Kühler

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Der Kühler selbst besteht aus dem bekannten Zusammenspiel von Aluminiumfinnen sowie mehreren Heatpipes.

Bild: Scythe Musashi - Leistungsfähiger Grafikkarten-Kühler

Insgesamt haben wir zwei 6 mm starke Heatpipes auf denen 81 Aluminiumfinnen (104,5 x 12 mm) angebracht sind. Diese ziehen sich über die gesamte Länge des Kühlers, bis auf die Stellen an der der Kontakt mit der GPU hergestellt wird.

Bild: Scythe Musashi - Leistungsfähiger Grafikkarten-Kühler

Wie man sehr schön erkennen kann, sind die Heatpipes nur innerhalb der Finnen vernickelt. Was die Heatpipes im Bereich der GPU Kontaktfläche optisch stärker in Szene setzt. Die Enden der Heatpipes sind jeweils mit einer Hutmutter versehen, wie es Scythe auch bei den CPU Kühlern handhabt.

Die Kontaktfläche der GPU setzt sich absichtlich weit vom darüber liegenden Rest des Kühlkonstrukt ab, damit man nicht Gefahr läuft, mit Bauteilen auf Grafikkarten zu kollidieren. Damit beugt man Problemen im Vorfeld vor und sorgt für eine breitere Kompatibilität zu leistungsfähigen Grafikprodukten am Markt. Besitzt man allerdings eine Karte bei welcher die GPU mittig auf der Karte sitzt, so wird die Karte mit dem montierten Musashi dann um einiges länger. Hinter der GPU-Kontaktfläche ist der Kühler noch 15 cm lang, diesen Umstand sollte man berücksichtigen, wenn man den Einsatz des Kühlers plant.

Den kühlenden Luftstrom erzeugt Scythe mit zwei 100x100 mm Lüftern aus eigenem Hause. Durch eine Bauhöhe von nur 12 mm, ist der gesamte Kühler inklusive Lüftern nur ganze 35 mm tief. Trotzdem wird natürlich der Nachbarslot neben der Grafikkarte verdeckt und ist nicht mehr nutzbar – ein übliches Manko bei separaten Grafikkühllösungen, was allerdings im High-End-Segment nicht weiter stört, da hier ohnehin meist Dual-Slot-Grafikkarten eingesetzt werden.