Thermalright HR-03 GTX - Monsterkühler für Monsterchip

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Praxis: Leistungsaufnahme



Doch es geschieht durchaus noch deutlich mehr durch diese Kühllösung. Dadurch, dass das Full-Cover der Standard-Kühllösung entfernt wurde, werden natürlich alle Bereiche der Grafiklösung – auch die unkritischen – besser mit Luft versorgt.

Natürlich: Hauptverbraucher im System ist und bleibt die GPU, welche nun mit deutlich weniger Temperatur arbeitet – wie andere Bereiche auch. Und das wirkt sich durchaus auch auf die Leistungsaufnahme aus, wie unsere Messungen ergeben. Dabei haben wir natürlich die Gesamt-Leistungsaufnahme des Systems (ohne Monitor) vermessen und natürlich sind die Veränderungen nicht nur ausschließlich, aber überwiegend auf die Grafikkarte zurück zu führen.

Leistungsaufnahme Gesamtsystem
Furemark (1680 x 1050 4xAA)
MSI GeFore GTX280 Super OC HR-03 GTX
279,0
MSI GeForce GTX 280 Super OC Default
308,0
Watt


Dieses Resultat muss man erst einmal festhalten. Durch die bessere Kühllösung, mit all den Nebeneffekten, sinkt die Leistungsaufnahme des Gesamt-Systems um etwa 29 Watt. Man muss an der Stelle natürlich klar darlegen, dass das NVIDIA Kühlkonstrukt nicht konzipiert wurde, um auf einem offenen Teststand betrieben zu werden, sondern in einem geschlossenen Gehäuse mit Zusatzlüftern gem. ATX-Spec. Nichts desto trotz, auch unter optimalen Verhältnissen würde sich Lautstärke und Temperatur nicht sehr viel besser darstellen.

NVIDIA muss natürlich mit dem Kühldesign auch dafür Sorge tragen, dass diese Karte in einem schlecht ausgestatteten System reibungslos im Rahmen der Garantien und Gewährleistungen ihren Dienst verrichtet. Dazu ist es natürlich ebenfalls erforderlich, dass Speicherchips – die sich eingehüllt im Cover finden – ausreichend mitgekühlt werden.

Bild: Thermalright HR-03 GTX – Monsterkühler für Monsterchip