Windows Vista Performance Check

Sonstige Reviews | HT4U.net | Seite 3

Testumgebung



Hardware
Intel Core 2 Duo E8600 3,33 GHz
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Gigabyte GA-P45-UD3 (Intel P45-Chipsatz) – BIOS: F4
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Grafikkarte:
MSI GTX280 Super-OC (NVIDIA GeForce GTX 280)
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Speicher:
2 x 2 GB G.Skill DDR2-1066 5-5-5-18
2 x 1 GB Kingston HyperX DDR2-1066 5-5-5-18
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Kühler:
OCZ Vendetta auf Sockel 775 und AM2+
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Weitere Hardware:
Seagate Barracuda 7200.10 SATA 400GB
LG GSA 4163B (IDE-DVD-Brenner)
LG GSW H20L (Blu-ray / DVD-Brenner)
Corsair TX750 Netzteil
Teac Floppy Drive / USB-Floppy Drive
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etwaige Messsysteme:
Tenma 72-6185 Zangenamperemeter
Tenma 72-2065A
Voltcraft MS-9160 Messstation
Voltcraft DT2L/K
Voltcraft IR-380
DAAS32 Audio Analyzer


Wir haben für diesen Test nur eine einzige Plattform gewählt. Wir wollen nicht darüber spekulieren, dass möglicherweise ein AMD-Phenom-System leicht anders reagieren könnte, wir wollen auch nicht darüber Auskunft geben, ob evtl. ein Core 2 Quad etwas an den folgenden Diagrammen ändert. Das wäre überhaupt nicht von der Hand zu weisen, ebensowenig wie der Umstand, dass eine langsamere CPU ebenfalls andere Ergebnisse zeigen könnte. Wir sehen mit einem Core 2 Duo erst einmal, bei 3,33 GHz den aktuell am höchsten getakteten C2D Prozessor, der auch in Enthusiasten-Systemen ggf. noch übertaktet werkelt. In Verbindung mit der bis zum Anschlag übertakteten GTX280 von MSI ergibt sich damit für den Spieler sicherlich eine Enthusiasten-Plattform.

Und natürlich könnte nun auch der Einwand kommen, dass viele Systeme mit deutlich weniger Prozessortakt arbeiten und sich dies doch auch auswirken könnte. Einwürfe oder Anregungen zur Testkonfiguration gibt es natürlich genügend, aber nichts desto trotz wollen wir heute einen "Check" vornehmen und kein all umfassendes Memorandum abliefern.

Was Speicher betrifft, so haben wir Windows XP und Vista in 32-bit wie auch 64-bit einmal 4 GByte Speicher zur Verfügung gestellt, gleichzeitig auch Messungen mit 2 GByte durchgeführt. Wobei an dieser Stelle angemerkt sei, dass unter den 32-bit Betriebsystemen effektiv maximal 3,33 GB genutzt werden können. Diesbezüglich noch folgender Hinweis: Wir haben aktuelle Applikationen einem Benchmark unterzogen. Wir haben damit nicht versucht den Beweis anzutreten, dass Vista im täglichen Betrieb von mehr Speicher profitiert bzw. profitieren könnte.


Software
Windows Vista Ultimate 32 Bit / 64 Bit, inkl. Service Pack 1
Windows XP 32 Professional, inkl. SP2
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Intel Chipsatz-Treiber 8.3.0.1013
NVIDIA ForceWare 178.24
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Blender 2.48a
Microsoft Excel 2007
TMPEGEnc Express 4.5.2.255
Windows Media Encoder 9
Adobe Premiere Elements 2.0
Adobe After Effects 7.0
Apples iTunes 8.01
Nero Vision 5.3.9.0
Lame 3.98.2
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PCMark05 V.1.20 (CPU- und Memory-Suite)
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WinAce 2.69i
WinRAR 3.80
7-Zip 4.57
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Maxon Cinebench 9.5
NewTek Lightwave 7.5
Pov-Ray 3.7b29
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Company of Heroes
Crysis
FarCry 2
Prey
Unreal Tournament 3
Enemy Territory: Quake Wars


Im Bereich Software stehen für uns drei Konstellationen fest. Windows XP in seiner 32-bit Ausrichtung und dort als Professional-Version. Windows Vista wir als Ultimate Version verwendet und in den Versionen 32- und 64-bit getestet.

Das stellt durchaus vor gewisse Probleme – wen wundert es. Um unter Vista 64-bit den typischen HT4U-Benchmark von Windows Media Encoder durchzuführen, benötigte es eine neue, 64-bit-fähige Version. Das gilt z.B. auch für iTunes. Letzteres stellt wiederum keine reinrassige 64-bit-Applikation dar, sondern eine benötigte Software, damit das erfolgreiche Programm unter Vista (oder XP) 64-bit lauffähig ist.

Grundlegend festzuhalten bleibt, dass wir unter Vista für die folgenden Benchmarks die Benutzerkonstensteuerung deaktiviert haben, ebenso wie den Indexierungsdienst oder auch alle anderen Sicherheitsmerkmale des Windows Vista, bezogen auf das Sicherheitscenter, oder etwaige Rückfragen dessen. Das mag möglicherweise Vista an der Ecke einen gewissen, kleinen Vorteil verschaffen.

Grundlegend sollten Dinge wie der Indexierungsdienst beispielsweise, bei vom Anwender geforderten Applikationen in den den Hintergrund treten und warten. Prinzipiell ist das auch so, doch könnte in Mitten eines Benchmarks ein nicht reproduzierbarer "Denkanstoss" für die Indexierung geliefert werden. Das würde – wie andere Vista-Hinweise – das System nicht reproduzierbar langsamer gestalten, was einen laufenden Benchmark angeht. Nur aus diesem nicht berechenbaren Hintergrund heraus, haben wir die Vista Funktionen in diesem Bereich deaktiviert.

Ein kleiner Hinweis: eine aktivierte, automatische Upgrade-Funktion kann gar in Mitten einer laufenden Anwendung oder eines Spiels zum Neustart des Systems führen. Ärgerlich, aber wahr und von daher konnten wir die Optionen nicht aktiviert lassen.