AMD ATI Radeon HD 5870 im Test

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Bildqualität: Antialiasing



Neben einer stark verbesserten Performance, kann die HD-5000-Serie auch mit einigen Verbesserungen hinsichtlich der Bildqualität aufwarten. So ist es nun möglich auch Super-Sampling als Antialiasing-Modus im Treiber auszuwählen. Bisweilen war dieser Modus lediglich auf NVIDIA-Karten zugänglich und wurde auch dort seit geraumer Zeit aus dem Treiber gestrichen und ist nur noch über separate Tools erreichbar.

Bild: AMD ATI Radeon HD 5870 im Test

Während beim Multisampling lediglich Polygonkanten beim Antialiasing berücksichtigt werden, ist dies beim Supersampling nicht der Fall. Hier wird das komplette Bild in einer höheren Auflösung erzeugt um es anschließend wieder herunterzurechnen. Ein Verfahren, dass gegenüber dem Multisampling deutlich ineffizienter ist, allerdings dafür auch Texturen inklusive darauf angewandter Shader filtert, wodurch ein insgesamt ruhigeres Bild entsteht.

Normales Multisampling Supersampling
Bild: AMD ATI Radeon HD 5870 im Test
Bild: AMD ATI Radeon HD 5870 im Test



Dass der Performance-Einfluss durchaus erheblich sein kann, werden unsere nachfolgenden, selektierten Benchmarks zeigen. Wir trafen – vermutlich treiberbedingt – auch Situationen an, in welchen Supersampling offenbar nicht umgesetzt wurde, was möglicherweise auch an den gewählten Benchmarks lag. So trafen wir über unsere Benchmarkszene unter Verwendung des Crysis Warhead Benchmarktools z.B. überhaupt keine Einflüsse an. Supersampling wurde einfach nicht umgesetzt.

Benchmarks Multisampling vs. Supersampling (1680 x 1050 – 4xAA/16xAF)
CoD 5
Stalker Clear Sky
Riddick: Assault on Dark Athena
Multisampling
63,2
37,0
91,2
Supersampling
34,2
28,0
72,8
fps


In unseren drei selektierten Vergleichen treffen wir Performance-Nachteile für Supersampling im Bereich von 20 bis 46 Prozent an. Man sollte sich aber je nach Radeon HD 5000-Grafikkarte und Spiel wohl überlegen, ob man diese Option im Treiber aktiviert.