AMD Phenom II X4 940 und 920 im Test

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Phenom II-Praxis: Temperaturen



Gleich vorab: die Temperaturdioden im Phenom II funktionieren offenbar gleich wie jene des bisherigen Phenom – nämlich unzuverlässig!

Bild: AMD Phenom II X4 940 und 920 im Test

Es erschließt sich uns bislang das Problem nicht, welches bei AMD seit der Einführung der Phenom-Prozessoren, inkl. seinen späteren Ablegern begleitet, aber die Auslesung der dortigen digitalen Temperatursensoren führt in den meisten Fällen zu völlig falschen Resultaten. Wir durften beim Phenom II-Prozessor hier im Idle-Modus Temperaturen im Bereich von 16 bis 20 °C erblicken und mutmaßen sicherlich nicht zu unrecht, dass man hier knappe 10 °C zu niedrig liegt.

Und auch unter Last sahen wir hier kaum Temperaturen, welche die 40-Grad-Marke überschritten. Interessant war der Umstand, dass wir auf dem MSI DKA 790GX Platinum mittels des Hardwaremonitors einen Sensor vorfanden, welcher zumindest in die Nähe der Prozessortemperaturen zu kommen schien, wenngleich auch nicht verlässlich nahe.

Bild: AMD Phenom II X4 940 und 920 im Test


Besagten Sensor fanden wir aber weder auf dem Gigabyte 790FX, noch auf der jüngeren GX-Variante vor. Und in der Praxis lieferte uns eine externe Messung im Bereich des Sockels bereits höhere Werte.

Bild: AMD Phenom II X4 940 und 920 im Test

Ein wenig hatten wir den Eindruck, dass der auf MSI erwähnte Sensor offenbar im Bereich der TCase_Max lag – von AMD für den Phenom II mit 62 °C genannt – ohne nur im Ansatz eine Erklärung dafür zu haben, wie eine solche Temperaturumsetzung mittels Motherboard möglich sein sollte.