5 Terabyte-Festplatten im Test

Storage & Speicher | HT4U.net | Seite 3

Technik: Festplatten im Feature-Check



Hitachi Features


Hitachi ordnet seine DeskStar-Serie unter dem Label EcoTrac ein, das laut Herstellererklärung für wesentliche Kriterien hinsichtlich Umweltschutz und Energieeffizenz steht. So versprechen die Platten ein besonders energieeffizentes Design, was sich direkt in der Leistungsaufnahme wiederspiegeln sollte. Weiterhin legt man Wert auf umweltfreundliche Materialien, verzichtet auf schädliche oder giftige Stoffe.

Bild: 5 Terabyte-Festplatten im Test


Seagate Features


Seagate verspricht gleich mit mehreren Features einen Zusatznutzen, der über die hohe Kapazität von 1,5 TB hinaus geht. Dazu verspricht Seagate "klassenbeste Verlässlichkeit", was grundsätzlich erst einmal schwer nachzuprüfen ist. Hinzu kommen Beschreibungen wie Adaptive Fly height, Clean Sweep oder SoftSonic.

Adaptive Fly height beschreibt freepatentsonline in der Form, dass es die Speichersicherheit erhöht, indem der Schreib-Lese-Kopf bei erkannten Fehlern in einem Sektor eine spezielle Routine ausführt, um diesen zu beseitigen.

Clean Sweep soll hingegen das Laufwerk kalibrieren, obgleich der genaue Hintergrund hinter diesem Feature nicht klar bekannt ist. Ebenso ist es mit SoftSonic, das für höhere Laufruhe des Motors sorgen soll. Beide Features gibt es allerdings seit einigen Jahren und sind damit ebenfalls nur bedingt als Kaufargument brauchbar.

Bild: 5 Terabyte-Festplatten im Test


Samsung Features


Samsung lockt mit zwei Features, die besonders an der Lautstärke ansetzen. Mit NoiseGuard vermeidet Samsung die Übertragung der Vibration des Spindelmotors auf das Gehäuse, während SilentSeek die Geräuche mindern soll, die durch die Bewegung des Lese-Schreib-Kopfes entstehen. Doch auch Samsung verwendet diese Features bereits seit vielen Jahren in den eigenen Laufwerken.

Bild: 5 Terabyte-Festplatten im Test


Western Digital Features


Neben den bisher bescheidenen Features der Konkurrenz mausert sich Western Digital zumindest äußerlich als Trendsetter und setzt als einziger mit speziellen Festplatten-Serien Wie Black, Green oder Blue auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Nutzer. Im Test greifen wir auf die Caviar-Green-Serie zurück, die sich besonders dem Aspekt der Effizienz widment.

Mit IntelliSeek und IntelliPower stellt Western Digital zwei Technologien in den Mittelpunkt, die das ganzheitliche Verhalten der Festplatte beeinflussen sollen. Laut Produktbeschreibung fließen Umdrehungsgeschwindigkeit, Transferrate und Cache-Algorithmen in ein Gesamtkonezept ein, das auf einen besonders geringen Energiebedarf ausgerichtet ist.

Bild: 5 Terabyte-Festplatten im Test


Für IntelliSeek stellt Western Digital eine Flash-Animation auf der Produktseite zur Verfügung, die den Kern der Technologie beschreibt. So optimiert man die Bewegung des Schreib-Lese-Kopfes, der zwischen den Spuren wechselt, auf einen gleichmäßigen Verlauf und verringert dadurch Laufgeräusche und Strombedarf.

IntelliPower verspricht hingegen, dass die Rotationsgeschwindigkeit der Festplatte den Betriebszustand angepasst wird. Ob dieser Vorgang jedoch tatsächlich stattfindet, lässt sich derzeit nur schwer prüfen. Skeptisch macht zumindest, dass der Hersteller hier keine weiteren Details nennt – denn gerade die angepasste Rotationsgeschwindigkeit wäre einmal eine höchst interessante Innovation.

NoTouch vermeidet den Kontakt des Lese-Schreib-Kopfes mit dem Magnetspeicher und soll dadurch die Datensicherheit erhöhen. StableTrac setzt Western Digital nur im 2-TB-Modell ein, wo es verbessert die Laufruhe des Motors erhöht, der die Magnetscheiben dreht und störende Vibrationen vermeiden soll. Der Lesekopf könne so laut Herstellerbeschreibung einfacher die passende Spur ansteuern und erreicht eine bessere Leserate.