Gigabyte GV-R485MC-1GH - passive HD4850

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Layout



Einen Unbekannten stellt das Kühlkonstrukt von Gigabyte für uns nicht dar. Schon auf einer GeForce 9600 GT hatte der Hersteller ein solches Layout gewählt, was sich dort sehr funktionell zeigte – zumindest im geschlossenen, belüfteten Gehäuse.

Bild: Gigabyte GV-R485MC-1GH - passive HD4850

Das Board-PCB scheint hingegen eine neuere Gigabyte-Entwicklung zu sein. Mit der Sapphire Radeon HD4850 hatten wir bereits ein Grafikkarte mit diesem Chip, im eigenen Design präsentiert, allerdings hat deren Board-PCB nun überhaupt nicht im Ansatz etwas mit dem von Gigabyte gewählten zu tun.

Bild: Gigabyte GV-R485MC-1GH - passive HD4850

Grundsätzlich hat Gigabyte den Kühler zweigeteilt, allerdings zeichnen diese Umsetzung durchaus – neben den Kupfer-Heatpipes – auch noch ein paar weitere Details aus. So besteht das Konstrukt – man bemerkt es am Gewicht – aus einer Mischung zwischen Aluminium und Kupfer, wobei bei den Kupferteilen durchaus nicht gespart wurde. Hier zeigt ein Bild des demontierten Kühlers auf der Gigabyte 9600GT, wie fein die Kühlerunterseite gefertigt ist.

Weiterhin hat Gigabyte sogenannte Knotenpunkte aus Kupfer in die Alu-Finnen eingearbeitet, welche eine bessere und schnellere Wärmeabgabe an das Aluminium fördern sollen.

Bild: Gigabyte GV-R485MC-1GH - passive HD4850

Dazu hat Gigabyte noch feine Alu-Finnen auf der Rückseite des I/O-Shields nach Außen geführt, was dann wiederum zur besseren Wärmeabfuhr beitragen soll. Wir schicken an dieser Stelle bereits vorweg, dass das Kühlkonstrukt absolut nur in einem belüfteten Tower eingestzt werden kann. Auf dem Teststand – mag man mit einem nicht belüfteten Gehäuse vergleichen – versagt der Kühler gänzlich.

Bild: Gigabyte GV-R485MC-1GH - passive HD4850