Ikonik RaX 10 SIM im Gehäuse-Test

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SIM Hardware – Fortsetzung



Ganz unscheinbar an der Front sitzt das SIM Steuermodul, an dem sprichwörtlich alle Fäden zusammenlaufen.

Bild: Ikonik RaX 10 SIM im Gehäuse-Test

An diesem Steuermodul sind die vorinstallierten Lüfter angeschlossen und auf vier verschiedene, mit F1 – F4 bezeichnete Stränge aufgeteilt, im Nämlichen an der Unterseite an F1 – F3 und auf der Frontseite an den F4-Strang. Zwei weitere sind noch vom Benutzer zusätzlich nutzbar, die benötigten Anschlusskabel dazu sind im Lieferumfang enthalten. Auf der linken Seite ist das komplett leere Feld mit den Bezeichnungen T1 – T6 für den Anschluss von Thermofühlern vorgesehen. Die sechs beigelegten Fühler können dort eingesteckt und die Temperatur von sechs verschiedenen Stellen im Gehäuse überwacht werden.

Versorgt wird das ganze System über einen 5,25" Stromstecker, der rechts unten zu erkennen ist. Die Steuerung mit der Software erfolgt über eine USB Verbindung, dazu liegen zwei Anschluss-Möglichkeiten bei. Vorinstalliert ist ein Pfostenstecker für den Anschluss direkt auf dem Mainboard.

Bild: Ikonik RaX 10 SIM im Gehäuse-Test

Durch die vier USB Anschlüsse an der Front waren aber die beiden Anschlüsse auf dem Board schon belegt und wir konnten diese Möglichkeit nicht nutzen. Wir tauschten es dann gegen das zweite Anschlusskabel aus, was extern verbunden wird. Dazu kann günstigerweise die Schlauchführung der Wasserkühlung missbraucht werden.

Bild: Ikonik RaX 10 SIM im Gehäuse-Test

Mit dem Anschluss des externen USB-Kabels ist das Ra X10 dann endgültig installiert.

Nach dem Download der aktualisierten SIM Steuerungssoftware auf der Homepage des Herstellers, starteten wir das System. Hier machte sich der erste Schock breit, alle Lüfter laufen an und bleiben bei 100%. Dieser Zustand zog sich hin, bis das System vollkommen hochgefahren war, sowie die SIM Steuerungssoftware installiert und gestartet wurde.

Wer also sein System neu installiert oder sogar als Zweitsystem Linux einsetzt wird die ganze Zeit von ziemlichen starken Lüftergeräuschen unterhalten. Nach dem Einschalten schimmerten auch alle 13 Lüfter in blau, jeder der Lüfter wird von vier LEDs beleuchtet.