Reale Leistungsaufnahme aktueller Grafikkarten von AMD und NVIDIA im Vergleich

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Bild: Power consumption of current graphics cards Bild: Power consumption of current graphics cards

Testumgebung und Hinweise



Es sei an dieser Stelle nochmals betont, dass die Messungen zur Leistungsaufnahme sich ausschließlich auf die Grafikkarte beschränken und die zugrunde liegende Hardware-Plattform dementsprechend keinen Einfluss auf die Ergebnisse hat. Nichtsdestotrotz der Vollständigkeit hier noch die Eckdaten des Testsystems für diesen Artikel:

Hardware
Athlon FX-60 (2 x 2.6 GHz)
ASUS A8N32-SLI Deluxe [NVIDIA nForce 4 SLI x16]
2 x 1024 MB Corsair TwinX2048-3500LLPro
DDR400 @ 2,5 – 3 – 3 – 8
Maxtor Diamond Max Plus 9 80GB 6Y080L0
Corsair HX620W
be quiet! Dark Power Pro 600 Watt


Den ein oder anderen mag es vielleicht wundern, dass zwei Netzteile in der Testumgebung auftauchen. Der Grund hierfür ist recht schnell genannt: Das be Quiet! Dark Power Pro 600 Watt konnte den Stromanforderungen der Dual-GPU-Karten Radeon HD 4870 X2 und GeForce GTX 295 unter Furmark nicht standhalten. Schon unmittelbar nach dem Start von Furmark ging das System in die Notabschaltung!

Wir haben darum auf ein 620 Watt Netzteil aus dem Hause Corsair zurückgegriffen, welches an dieser Stelle das Problem auch sofort löste. An dieser Stelle möchten wir uns noch einmal recht herzlich bei Corsair für die kurzfristige Aushilfe mit dem Netzteil bedanken.

Software
Windows Vista – Service Pack 1
Catalyst 8.12
Forceware 180.20
Furmark 1.6.0
ATITool 0.27 Beta 3
3DMark06 1.10
3DMark Vantage 1.0.1
GPU-Z 0.3.1
RivaTuner 2.22

Auf der Software-Seite setzten wir in Puncto Betriebssystem auf Windows Vista mit integriertem SP1. Für den Betriebssystem-Vergleich kam zudem Windows XP Professional 32-bit mit SP2 zum Einsatz. Für eine möglichst hohe GPU-Auslastung sorgte das Tool Furmark beim Stability-Test im Xtreme-Burning-Mode bei einer Auflösung von 1280x1024 ohne Antialiasing. Weshalb wir uns hierbei für FurMark entschieden haben, werden wir im anschliesenden Kapitel noch begründen. Im Falle einiger AMD-Karten war zudem die Umbennung der "FurMark.exe" notwendig um volle Last zu erzeugen. Des Weiteren laufen Crossfire und SLI standardmäßig nicht mit FurMark, da für das Tool keine entsprechden Profile existieren. Eine Aktivierung beider Kerne erreichten wir durch die Umbennung in einen Bezeichner für den bereits entsprechende Profile existieren.

Bild: Reale Leistungsaufnahme aktueller Grafikkarten von AMD und NVIDIA im Vergleich

Da das PCB-Design und die Kühllösung einen nicht zu vernachlässigenden Einfluss auf den Stromverbrauch haben, haben wir vorwiegend auf Modelle mit Referenz-Design und den dazugehörigen Taktraten gesetzt. Falls eine Karte in diesem Test nicht auf dem Referenz-Design beruht, so werden diese Modelle mit der jeweiligen Hersteller-Bezeichnung in den Diagrammen kenntlich gemacht.

Um eine gute Übersichtlichkeit zu gewährleisten, haben wir die Einzelergebnisse der jeweiligen Karten in den Anhang verfrachtet. Der geneigte Leser findet dort neben den Strom- und Spannungswerten auch die Leistungswerte der einzelnen Versorgungsschienen. Für eine bessere Transparenz findet sich dort zudem zu jedem getesteten Modell ein GPU-Z-Screenshot, welcher neben der BIOS-Version auch die verwendeten Taktraten beinhaltet.