Alle guten Dinge sind drei - DDR3-Triple-Channel-Kits mit 6 GB im Roundup

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OCZ Platinum Series DDR3-1333



Das letzte Triple-Channel-Kit stammt von OCZ und ist mit maximal spezifizierten 667 MHz das Langsamste im heutigen Test. Trotz der geringeren Taktraten sind die Module mit 87 Euro nicht die günstigsten im Test, was an den recht schnellen Timings von 7-7-7-20 liegen dürfte. Ob diese den Taktrückstand gegenüber den anderen Kits ausgleichen können? Wir werden es später noch sehen.

OCZ Platinum Series DDR3-1333
TypTriple Speicher Kit
BezeichnungOCZ3P1333LV6GK
Latenzen7-7-7-20
Speicher-Spannung1,65 V
QPI-SpannungStandard
Preis in Euro (Stand: 03.07.2009)87


Die Module kommen ähnliche wie die von Aeneon in einer Verpackung aus Pappe zum Nutzer und sind – um Schäden zu vermeiden – noch einmal sicher in einer Plastikhülle fixiert.

Bild: Alle guten Dinge sind drei - DDR3-Triple-Channel-Kits mit 6 GB im Roundup
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Die Module sind mit einem zweiteiligen silbernen Heatspreader versehen. Im Gegensatz zu den anderen Modulen im Test verbindet OCZ die beiden Hälften dabei nicht und so kann die Warme Luft auf der Oberseite der Riegel ungehindert austreten. Auch die beiden Hälften selbst sind nicht geschlossen sondern perforiert um eine direkte Luftkühlung der Speicherchips zu ermöglichen. Wärmeleitpads sucht man hier vergeblich. Ob man sich dadurch von der Konkurrenz absetzten kann, wollen wir uns an gegebener Stelle noch ansehen.

Bild: Alle guten Dinge sind drei - DDR3-Triple-Channel-Kits mit 6 GB im Roundup
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Auf beiden Seiten der Kühlkörper prangt mittig ein großes Z sowie eine 3 um den Anwender stets daran zu erinnern, dass es sich um DDR3-Speicher von OCZ handelt. Wie üblich findet sich auf einer Seite ein Aufkleber mit allen Informationen über Taktraten, Timings, Seriennummer und Versorgungsspannung. Auch einen Strichcode zur exakten Identifizierung ist wieder mit von der Partie.

Im Gegensatz zu den drei anderen Kandidaten im heutigen Test besitzen die Module von OCZ kein XMP-Profil. Auch bei den im SPD hinterlegten Taktraten geht man andere Wege und hinterlegt dort kein Profil für eine Frequenz von 667 MHz, obwohl man genau für diesen Takt das Kit freigibt. Der Grund hierfür dürfte in der nötigen Versorgungsspannung von 1,65 Volt für den Speicher liegen. Somit stellt das Mainboard automatisch lediglich einen Takt von DDR3-1066 mit Timings von 7-7-7-20 und einer Spannung von 1,5 Volt ein.

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Standardeinstellungen (DDR3-1066, 7-7-7-20)

Ändert man manuell die Einstellungen für den Speichertakt ab und passt die Versorgungsspannung an, so ergibt sich dann das folgende Bild. An der Spannung für den Speichercontroller muss man hier im Übrigen nichts ändern.

Bild: Alle guten Dinge sind drei - DDR3-Triple-Channel-Kits mit 6 GB im Roundup
Standardeinstellungen (DDR3-1333, 7-7-7-20)