Corsairs jüngster Spross: Graphite 600T Gamer-Gehäuse im Test

Gehäuse & Kühlung | HT4U.net | Seite 5

Installation von Komponenten



Werkzeuglose Montage scheint heutzutage bei Gehäusen Pflicht zu sein. So hat es zumindest den Eindruck. Gerade bei den Festplatten sind wir allerdings mit dem Umsetzung von Corsair nicht ganz glücklich.

Bild: Corsairs jüngster Spross: Graphite 600T Gamer-Gehäuse im Test
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Festplatten-Rahmen Festplatte im Rahmen Festplatte eingebaut


Die Plastikwagen für die Festplatten sind dabei mit vier Metallspitzen ausgestattet, welche in die entsprechenden Schraubenlöcher der Festplatte eingesteckt werden und das Laufwerk damit in diesem Schlitten halten. Um das ermöglichen zu können, handelt es sich um einen recht biegsamen Kunststoff. Ist das Laufwerk erst einmal im Schlitten eingelegt, wird dieser in seinen entsprechenden Schacht geschoben und arretiert sich. Der Schlitten hat allerdings durchaus etwas Spielraum in seinem Einschub. Mit der Hand konnten wir diesen Problemlos hin und her bewegen. Da keine Entkopplungen vorgenommen wurden, könnte die unter Umständen zu Vibrationen führen. Im Test sind uns solche Geräusche dann aber nicht aufgefallen.

Bild: Corsairs jüngster Spross: Graphite 600T Gamer-Gehäuse im Test
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Blenden 5,25"-Schacht Quick-Install 5,25"-Laufwerke Optionale Verschraubung


Um ein 5,25-Zoll-Laufwerk einbauen zu können, muss als erstes von der Gehäuseinnenseite die Schachtblende gelöst werden. Diese ist mittels zwei Plastiklaschen dort eingeklipst und lässt sich mit einem Gegendruck des Fingers mühelos öffnen. Der Einschub des 5,25-Zoll-Laufwerks erfolgt dann nicht ganz so mühelos. Hier wurde offensichtlich auf den Millimeter hin gearbeitet, so dass das Metallgehäuse des Laufwerks an den Metallführungen des Laufwerkschachtes reibt. Erreicht man schließlich den Punkt der Quick-Install-Vorrichtung, braucht es etwas Druck. Wir bewegten dabei mit Druck auf die Frontblende des Gerätes dies etwas nach rechts und links. Schließlich klickte es ein und die Plastiknase am Schnellverschluss stellte sich ab. Ein leichter Druck gegen diese abstehende Nase genügte, um das Laufwerk wieder zu lösen und heraus zu schieben. Optional finden sich zwei zugängliche Schraublöcher, mittels welcher man ein solches Laufwerk auch noch zusätzlich mit Schrauben fixieren könnte.

Bild: Corsairs jüngster Spross: Graphite 600T Gamer-Gehäuse im Test
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Netzteilplatz am Boden Netzteilinstallation zusätzliche Netzteilarretierung


Wie in der Layoutbetrachtung schon beschrieben, sieht Corsair beim Graphite 600T ebenfalls eine Bodenmontage für das Netzteil vor. Dazu hat man dort am Boden ebenfalls einen Staubschutzfilter angebracht. Die eigentliche Befestigung des Netzteils erfolgt über die typischen vier Schrauben auf der Gehäuseaußenseite. Hier legt Corsair reguläre Schrauben und keine Daumenschrauben bei. Die bereits gezeigte Arretierungsschiene im Innenbereich lässt sich mittels der beiden Daumenschrauben lösen und unter das Netzteil schieben. Passende Bohrlöcher um diese Schiene dann wieder mit den Daumenschrauben zu befestigen sind natürlich vorhanden.

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Mainboardeinbau Arbeittsöffnung für Kühler


Im sehr geräumigen Innenleben des Graphite 600T geht der Einbau des Mainboards praktisch mühelos von statten. Die Distanzhalter sind vom Hersteller bereits vormontiert und darunter befindet sich eine Ausrichtungshilfe, so dass nach Einlegen der Platine, die Schraublöcher bereits recht exakt über den Schrauböffnungen der Abstandshalter ausgerichtet sind. Will man Kühler montieren, welche auf dem Mainboard verschraubt werden, ist die große Arbeitsöffnung auf der Rückseite des Mainboardträgers sicherlich sehr hilfreich.

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Anschlüsse Lüftersteuerung Mainboardanschlüsse USB-3.0-Stecker


Corsairs Gehäuse ist mit einer Lüftersteuerung ausgestattet, an welche insgesamt vier Lüfter mit drei Pins angeschlossen werden können. Die Stromversorgung der Lüftersteuerung und der Lüfter erfolgt dabei über einen üblichen 4-Pin-Molex-Stecker des Netzteils. Die drei vorinstallierten Lüfter haben wir sogleich alle an die Steuerung angeschlossen.

Die Kabelausstattung zum Anschluss an die Hauptplatine entspricht typischen Standard. Darunter befinden sich natürlich Audio-Anschlüsse, entweder nach AC'97- oder HDA-Standard oder eben Firewire- bzw. USB-Steckpfosten. Um den USB-3.0-Anschluss auf der Gehäuseoberseite in Funktion zu setzen, befindet sich am Ende dessen Anschlusskabel ein typischer USB-3.0-Stecker. Da bislang die wenigsten Mainboards mit USB-3.0-Support mit internen Steckpfosten aufwarten, sondern schlicht die beiden Ports des Zusatzcontrollerchips auf das Backpanel portiert werden, ist diese Umsetzung aktuell wohl die sinnigste. Der Stecker ist also aus dem Gehäuse herauszuführen und wird dann auf dem passenden Steckplatz des Backpanel angeschlossen.