Gigabyte GV-N460OC 1GI - der GTX-460-Geheimtipp?

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Bild: Gigabyte GV-N460OC 1GI – der GTX-460-Geheimtipp?
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Nimmt man die "Haube" ab, ergeben sich im Design die eben angesprochenen Unterschiede. Wir mögen nicht behaupten, dass die von Gigabyte gewählten "Metal-Chokes" nun die bessere Wandlerumsetzung im Vergleich zur Referenz darstellen. Aber von den Spulen bis hin zu den Treiberbausteinen hat Gigabyte hier in das GTX-460-Design eingewirkt.

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Dabei kommt auch – bauteilbedingt – ein kleinerer passiver Kühlkörper zum Einsatz, welcher die Hitzköpfe kühlen soll. Darüber hinaus ändert sich im Aufbau aber wenig. Es kommt eine Phase für die Speicherstromversorgung zum Einsatz und drei Phasen für die GPU-Stromversorgung.

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Es wird gerne von einer 3 + 1-Stromversorgung gesprochen. Die letzte Phase dient dem "Uncore-Bereich" – wir nennen ihn einfach so in Anlehnung an die aktuellen Intel-Prozessoren. Dort wird der Speichercontroller (und möglicherweise noch ein paar Dinge mehr) versorgt. Diese eine Phase wurde von Gigabyte wiederum typisch zur Referenz umgesetzt.

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Kommen wir noch einmal auf typische Merkmale zurück – darunter eben auch den verbauten Speicher. Dort sehen wir keine Abweichungen zu regulären GeForce-GTX-460-Karten. Der GDDR5-Speicher stammt von Samsung und ist bis 1000 MHz Takt freigegeben. Unsere bisherigen Tests zeigten an dieser Ecke bereits erhebliche Abweichungen in den Möglichkeiten bei Übertaktungsversuchen. In manchen Fällen scheiterten wir früh oberhalb der Samsung-Vorgabe und in manchen Fällen lagen wir massiv darüber.

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Ein letztes Wort sei dann noch dem Kühler gestattet. Wir sehen bei all den bislang angetroffenen Kühlkonstrukten im Grafikkarten-Segment keine über die Maßen hochwertige Konstruktion. Im Bereich der GTX-460-Modelle erweist sich der Block auf den ersten Blick aber als leistungsfähig. Die beiden Kupfer-Heatpipes und die Kupfer-Kühlplatte für die GPU sind abermals beide vernickelt, damit sie harmonischer mit den Alu-Kühllamellen agieren.

Durch diese Lamellen soll der zweite Lüfter seine Luft hindurch pressen, um die passive Kühlung der Wandler zu erreichen. Ein wesentlicher Unterschied zu den meisten Kühllösungen: Gigabyte setzt hier nicht auf eine 4-Pin-Stromversorgung bei den Lüftern, sondern begnügt sich mit einer 3-Pin-Umsetzung. Allerdings greift auch hier eine Lüfterregelung für die beiden eingesetzten Ventilatoren.