Gigabyte P55-UD6 vs. ASUS Maximus III Formula - Wer macht das Rennen?

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Praxis: USB-Performance



Die USB-Performance haben wir mit Hilfe von HDTach ermittelt. Dazu haben wir unsere externe Festplatte von Seagate angeschlossen und einen langen Durchlauf von HDTach (32 MB) ausgeführt. Neben der Burst Rate, welche eher von theoretischer Natur ist, haben wir dabei auch die Werte für die durchschnittliche Lese- und Schreibleistung protokolliert.

USB-Performance: Seagate FreeAgent Pro
HDTach RW 3.0 (Burst Rate)
ASUS Maximus III Formula
39,6
ASUS Maximus III Formula (ohne C2 bis C6)
39,6
Gigabyte P55-UD6
36,3
Gigabyte P55-UD6 (ohne C2 bis C6)
36,3
MB/s


USB-Performance: Seagate FreeAgent Pro
HDTach RW 3.0 (Avg. Read)
HDTach RW 3.0 (Avg. Write)
ASUS Maximus III Formula
36,9
22,8
ASUS Maximus III Formula (ohne C2 bis C6)
38,1
28,9
Gigabyte P55-UD6
32,8
25,0
Gigabyte P55-UD6 (ohne C2 bis C6)
34,8
29,2
MB/s


Obwohl beide Platinen den gleichen Chipsatz verwenden, fallen die Ergebnisse doch recht unterschiedlich aus. So liegt das ASUS Maximus III Formula bei der Burst Rate, welche angibt wie schnell man an Daten aus dem Cache des Datenträgers kommt, sowie bei der wesentlich wichtigeren durchschnittlichen Lesegeschwindigkeit rund drei bis vier MByte/s vor dem P55-UD6 und liefert in diesen Bereich mit die besten Resultate ab, die wir hier bisher gemessen haben.

Bei der durchschnittlichen Schreibrate ändert sich das Bild, denn in dieser Disziplin liegt das P55-UD6 von Gigabyte nun vor dem Maximus III Formula. Beide Ergebnisse sind mit 25 MByte/s bzw. 22,8 MByte/s jedoch eigentlich eher durchschnittlich, denn üblicherweise werden Transferraten um 30 MByte/s erreicht. Schaltet man die Schlafzustände C2 bis C6 für den Prozessor ab, so erreicht man eben auch exakt diese Werte. Der Grund hierfür sind die Energiesparmechanismen der Nehalem-Prozessoren. Wir stehen aktuell mit Intel in Kontakt um diesen Sachverhalt zu klären.

Wir können aktuell nur mutmaßen, warum die Schalfzustände eine derartig negative Wirkung besitzen. Möglicherweise liegt es daran, dass an diese Schlafmodi auch die Energiesparzustände des Chipsatzes gekoppelt sind und damit eine Beinträchtigung einhergeht. Eine definitive Antwort können wir jedoch nicht geben. Dennoch raten wir dazu die erweiterten C-States, also C2 bis C6, zu aktivieren, denn ohne diese steigt der Enerigebedarf um etwa 25 Watt an.