Gigabyte P55-UD6 vs. ASUS Maximus III Formula - Wer macht das Rennen?

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Praxis: Firewire-Performance



Die Performance des Firewire-Controllers haben wir ebenfalls mit Hilfe von HDTach bestimmt. Wiederum kam dabei unsere externe Seagate Festplatte zum Einsatz, die den üblichen Testparcours über sich ergehen lassen musste.

Firewire-Performance: Seagate FreeAgent Pro
HDTach RW 3.0 (Burst Rate)
ASUS Maximus III Formula
32,9
ASUS Maximus III Formula (ohne C2 bis C6)
38,0
Gigabyte P55-UD6
40,8
Gigabyte P55-UD6 (ohne C2 bis C6)
43,4
MB/s


Firewire-Performance: Seagate FreeAgent Pro
HDTach RW 3.0 (Avg. Read)
HDTach RW 3.0 (Avg. Write)
ASUS Maximus III Formula
30,1
24,4
ASUS Maximus III Formula (ohne C2 bis C6)
36,9
28,4
Gigabyte P55-UD6
37,0
27,7
Gigabyte P55-UD6 (ohne C2 bis C6)
41,4
32,8
MB/s


Auch hier gibt es erneut mehr oder weniger deutliche Differenzen zwischen den beiden Probanden. Diese liegen weniger in der Anbindung des Firewire-Controllers begründet, denn diese ist bei den zwei Mainboards jeweils eine PCI-Verbindung, sondern sind in der Wahl des Controllers zu suchen.

ASUS hat mit dem VIA VT6308P dabei eindeutig die schlechtere Wahl getroffen, denn in allen Bereichen liegt man deutlich hinter den Ergebnissen des P55-UD6 von Gigabyte mit dem TSB43AB22A von Texas Instruments. Doch auch letzteres kann nicht durchweg überzeugen, denn immerhin erlaubt die IEEE1394a-Spezifikation bis zu 50 MByte/s und auf anderen Gigabyte-Platinen haben wir mit diesem Controller bereits die 40-MByte/s-Marke geknackt. Der Hauptgrund für die etwas schlechtern Ergebnisse sind erneut die Energiespar-Funktionen des Prozessors bzw. des Chipsatzes, denn schaltet man diese ab, so steigen die Resultat um 15 bis 20 Prozent an und liegen im Falle der Gigabyte-Platine dann auf einem sehr guten Niveau. Am Abstand zum Maximus III Formula ändert sich dabei allerdings nichts.