Gigabyte P55-UD6 vs. ASUS Maximus III Formula - Wer macht das Rennen?

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Layout: ASUS Maximus III Formula (Fortsetzung)



Auch auf dem Maximus III Formula findet man die mittlerweile scheinbar unumgänglichen Taster für das Starten bzw. Neustarten des Rechners. Was für einen Tester sehr angenehm ist, dürfte für den Alltagsbetrieb jedoch wohl eher ohne Bedeutung sein. Im IO-Bereich findet sich zudem noch ein Taster für den CMOS_CLR, also einen BIOS-Reset. Außerdem gibt es noch einen sogenannten "Go Button", einen Taster mit dem man alle Spannungen auf zuvor definierte Werte zurücksetzen kann. Für Übertakter dürfte dies durchaus hilfreich sein.

Ungewöhnlich ist außerdem die auf dem folgenden Bild zu erkennende Q-Dimm genannte Halterung für den Speicher. Anders als üblich wird dieser nur auf einer Seite mit Nasen fixiert und werden auf der zur Grafikkarte gewandten Seite lediglich eingeschoben. Allerdings ist dies oft etwas hackelig, so dass wir bei ausreichend Platz eher die Nasenhalterung bevorzugen.

Bild: Gigabyte P55-UD6 vs. ASUS Maximus III Formula – Wer macht das Rennen?

Neben diesem Taster finden sich die zwei JMicron-363-Chip. Einer davon ist für die beiden weißen SATA-Anschlüsse verantwortlich, der andere stellt einen eSATA-Anschluss im IO-Bereich zu Verfügung und bindet den JMicron-322-Controller an. Bei letzterem handelt es sich um einen Hardware-RAID-Controller, der die zwei roten SATA-Anschlüsse bedient. Die Möglichkeit einen PATA-Anschluss mittels des JMicron-363-Controllers zu realisieren nutzt ASUS leider nicht aus, ein entsprechender Port fehlt auf dem Maximus III Formula.

Bild: Gigabyte P55-UD6 vs. ASUS Maximus III Formula – Wer macht das Rennen?

Direkt neben den roten SATA-Ports findet man den BIOS-Baustein. Ein zweiter – um ein Backup des BIOS zu speichern – fehlt der Platine. Schade, denn gerade für die Zielgruppe des Mainboards wäre solch ein Feature wünschenswert. Neben dem BIOS-Bausteinen finden sich die Anschlüsse für die SATA-Laufwerke, die an den P55-Chipsatz angebunden sind. Diese hat ASUS schwarz eingefärbt und abgewinkelt, so dass es zu keinen Problemen bei der Verwendung einer großen Grafikkarte gibt.

Bild: Gigabyte P55-UD6 vs. ASUS Maximus III Formula – Wer macht das Rennen?

Unterhalb der PCI- und PCI-Express-Steckplätze befinden sich bei diesem Mainboard die internen Anschlüsse für USB- und Firewire-Geräte. Hardware, die noch mittels eines seriellen Ports verbunden wird, kann auf den Maximus III Formula nicht verwendet werden, da solch ein Anschluss fehlt. In diesem Bereich findet sich auch der Taster zum Starten und Neustarten der Platine sowie der Anschluss für ein externes OC-Panel.

Bild: Gigabyte P55-UD6 vs. ASUS Maximus III Formula – Wer macht das Rennen?

Die restlichen Firewire- und USB-Ausgänge befinden sich im IO-Bereich, wo auch ein PS2- und ein eSATA-Port vorhanden ist. Daneben gibt es einen Anschluss für eine Netzwerk-Verbindung. Audio-Ausgänge bzw. -Eingänge vermisst man an dieser Stelle, was daran liegt, das ASUS dem Maximus III Formula eine separate Soundkarte beilegt.

Bild: Gigabyte P55-UD6 vs. ASUS Maximus III Formula – Wer macht das Rennen?


Weiterhin ist dort auch ein Taster für einen CLR_CMOS sowie für die "ROG-Connect"-Funktion vorhanden. Diese nutzt einen umgebauten USB-Port, der wahlweise als ROG-Connect- oder als USB-Anschluss genutzt werden kann, wobei der Taster für das Umschalten zwischen den beiden Modi verantwortlich ist.

Bild: Gigabyte P55-UD6 vs. ASUS Maximus III Formula – Wer macht das Rennen?


Bereits die hier gezeigten Bilder machen deutlich, dass das von ASUS gewählte Layout sehr durchdacht ist und eigentlich keine Schwächen besitzt. Dank der sinnvoll platzierten Anschlüsse dürfte selbst in einem vollen System das Verlegen und Anschließen von neuen Kabeln kein Problem darstellen. Insbesondere die acht Lüfteranschlüsse, die allesamt PWM-tauglich sind, aber auch noch klassisch über eine Spannungsveränderung geregelt werden können, wissen dabei zu überzeugen.

Für Enthusiasten dürfte auch das ProbeIT-Feld sowie die drei Header für Temperatur-Sensoren interessant sein. Einzig die Platzierung der beiden PCI-Express-x1-Ports gibt leichten Anlass zur Kritik, denn der Obere wird von der SupremeFX-Soundkarte verwendet und der Untere wird durch Dual-Slot-Grafikkarten verdeckt. Folglich bleibt nur der mechanisch als x16-Slot ausgelegte, aber nur mit vier Leitungen angebundene, weiße PCI-Express-Port für die Nutzung von entsprechenden Steckkarten übrig.