Gigabyte P55-UD6 vs. ASUS Maximus III Formula - Wer macht das Rennen?

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Testumgebung & Testphilosophie



Werfen wir noch der Vollständigkeit halber einen Blick auf die eingesetzte Hard- und Software für die nachfolgenden Tests.

Hardware
ASUS Maximus III Formula (Intel P55): BIOS 1202
Gigabyte P55-UD6 (Intel P55): BIOS F5
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CPU:
Intel Core i7 860 (4x 2,8 GHz, TurboMode aktiv, Hyperthreading aktiv)
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Grafikkarte:
ASUS GeForce GTX 260 (GT200)
MSI GeForce 9800 GTX (NVIDIA GeForce 9800 GTX)
MSI Radeon HD 3870 (AMD Radeon 3870)
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Speicher:
2 x 2 GB G.SKILL Ripjaws DDR3-1600 7-7-7-24
3 x 2 GB G.SKILL DDR3-1600 9-9-9-24
3 x 2 GB OCZ Platinum Series DDR3-1333 7-7-7-20
2 x 1 GB OCZ Platinum Series DDR3-1333 7-7-7-20
2 x 1 GB OCZ Value DDR3-1066 7-7-7-20
2 x 1 GB OCZ Gold Series DDR3-1600 8-8-8-24
2 x 1 GB OCZ SLI Ready Series DDR3-1800 8-8-8-27
2 x 2 GB Corsair XMS3 DDR3-1333 9-9-9-24
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Kühler:
Scythe Kabuto
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Weitere Hardware:
3 x Seagate Barracuda 7200.11 SATA 500 GB (32 MB Cache)
Seagate FreeAgent Pro 500 GB
Pioneer DVR-108DB (IDE-DVD-Brenner)
Pioneer DVR-215BK (DVD-Brenner)
BeQuiet Dark Power Pro 850 Watt
Sony Floppy Drive / USB-Floppy Drive
Netgear ProSafe 5-Port Gigabit Ethernet Switch GS105
Logitech Z-5500 Digital Soundsystem
Creative Sound Blaster X-Fi Xtreme Audio
Intel Netzwerkkarte PCI
VIA Fire VT6306 (Firewire PCI-Karte)
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Messsysteme:
Tenma 72-6185 Zangenamperemeter
Voltcraft EnergyCheck 3000
Tenma Infrarot Thermometer 72-820
Metex Multimeter M-3640D


Bevor wir uns der eingesetzten Software zuwenden, müssen wir noch auf etwas grundsätzliches bei Mainboard-Tests hinweisen. Durch die ständigen Veränderungen im BIOS kann sich von einer Version zur anderen so ziemlich alles ändern, angefangen bei der Kompatibilität, über das Übertaktungsverhalten bis hin zur Performance. Daher kann der heutige Test auch nur eine Momentaufnahme darstellen, denn möglicherweise ist morgen bereits vieles anders.

Während der Tests haben wir – abgesehen von dem Kapitel über die Speicherkompatibilität – stets das Ripjaw-Pärchen von G.Skill verwendet. Den Speichertakt haben wir dabei auf DDR3-1333 heruntergesetzt und die Timings auf 9-9-9-24 entschärft um Problemen während der Tests vorzubeugen. Den TurboMode sowie die Hyperthreading-Technologie des Core i7 860 hatten wir – wenn nicht anders erwähnt – immer aktiv um eine möglichst reale Umgebung zu simulieren. Aus diesem Grund waren auch Speedstep sowie die Zustände C1E bis C6 aktiviert, auch wenn letzteres dazu führt, dass die Übertragungsraten für USB, Firewire und SATA um bis zu 20 Prozent geringer ausfallen als ohne diese Schlafzustände. Allerdings steigt ohne diese Ruhemodi für die CPU der Energiebedarf massiv an, weshalb wir uns hier für die Nutzung der Betriebszustände entschieden haben.

Software
Windows Vista 64 Bit, inkl. Service Pack 1
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Intel Chipsatztreiber 9.1.1.1015
NVIDIA ForceWare 190.62
Realtek Audio-Treiber R2.37
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TMPEGEnc Express 4.5.2.255
Nero Vision 5.3.9
Nero WaveEditor 4.3.4
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PCMark05 V.1.20 (CPU- und Memory-Suite)
PCMark Vantage V.1.00
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WinAce 2.69i
7-Zip 4.57
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Maxon Cinebench 9.5
Everest 5.3
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Rightmark Audio Analyzer 6.2.1
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Crysis
FarCry 2
STALKER Clear Sky
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HDTach RW 3.0
NetIO 1.62
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Furmark
CoreTemp 0.99.3
CPU-Z 1.52
Core2MaxPerf 1.5
PerfWatch


Bei der Software-Umgebung tauchen wie bei der Hardware keine Überraschungen auf. Dennoch müssen wir an dieser Stelle kurz innehalten und einige Punkte klären, welche schon des Öfteren zu Diskussionen führten.

Viele mögen sich jetzt wieder erregen, ob der Tatsache, dass wir auf Windows Vista in der 64-bit Version setzen. Lange haben wir das Für und Wider abgewogen, doch angesichts der niedrigen Speicherpreise setzen immer mehr Leute vier und mehr Gigabyte Arbeitsspeicher ein. Um damit aussagekräftige Tests zu bekommen, bedarf es eines 64-Bit Betriebssystems, das damit auch umgehen kann. Außerdem wollten wir untersuchen wie sich das Mainboard bei Vollbestückung verhält und um diese möglichst auszureizen braucht es ebenfalls eine 64-Bit Version.

Weiterhin dürften einige Nutzer darüber enttäuscht sein, dass wir auf synthetische Benchmarks größtenteils verzichten. Der Grund warum lediglich Lavalys Everest, der Cinebench von Maxon, HDTach und NetIO auf dieser Liste auftauchen ist ebenso kurz beschrieben wie ersichtlich. Wir wollen mit unserem Parcours einen möglichst realen Alltag wiedergeben und nicht auf Unterschiede in synthetischen Tests herumreiten, die im normalen Betrieb nie auftauchen.