NVIDIA GeForce GTX 460 - Der Jäger stellt sich vor

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Lautstärke Detailbetrachtung



Lautstärkemessung – So misst HT4U.net
Wer unsere Artikel bereits eine Weile liest, der weiß, dass wir das Thema Lautstärke nicht auf die leichte Schulter nehmen, sondern diesem Bereich sehr intensiv nachgehen. Aktuell haben wir nun unsere bisherige Teststation auf ein weiteres aktuelles Gerät aus dem Hause ulteeaudiotechnik erweitert und zwar in Form des neuen DAASUSB, welches zudem auf unsere Bedürfnisse auch noch mit einer Subsonic-Funktion erweitert wurde.

Das kalibrierte Gerät erlaubt es uns Messungen im Bereich dB(A) und sone vorzunehmen und die Messresultate geben wir, wie üblich, normiert an, was 1 Meter Abstand entspricht. Die Spektralanalysen erlauben zudem einen Eindruck des Lüfterverhaltens der einzelnen Testkandidaten.



Gainward GeForce GTX 460 Golden Sample 1024 MByte



Bild: NVIDIA GeForce GTX 460 – Der Jäger stellt sich vor
Spektralanalyse Lastfreier Betrieb – Für eine vergrößerte Darstellung ins Bild klicken


Schon im Idle-Betrieb ist das Kühlkonstrukt von Gainward kein Leisetreter. Mit 1,7 sone bzw. 22,6 dB(A) zeigt man sich zwar nicht als Radaubruder, ist aber immerhin deutlich wahrzunehmen. Hier dürfen wir erneut auf die gezeigten Temperaturen hinweisen, welche das Drehzahlverhalten und die damit verbundene Geräuschkulisse nicht erforderlich machen.

Bild: NVIDIA GeForce GTX 460 – Der Jäger stellt sich vor
Spektralanalyse Spiele (simuliert über Hawx) – Für eine vergrößerte Darstellung ins Bild klicken


Unter Spielen wird der Gainward-Lüfter dann noch einmal deutlich lauter. 35 dB(A) sollten bei gerade einmal 60 °C GPU-Temperatur nicht notwendig sein. Die vermessenen 4 sone darf man schlicht als laut bezeichnen. Gainwards Karte spielt in der Geräuschkulisse hier auf dem Level einer GeForce GTX 280 im Referenzdesign und nur knapp unter einer GeForce GTX 470.

Bild: NVIDIA GeForce GTX 460 – Der Jäger stellt sich vor
Spektralanalyse simulierte Maximalauslastung (Furmark) – Für eine vergrößerte Darstellung ins Bild klicken


Unter Furmark, mit fast 5 sone zeigen sich die rund 3400 Umdrehungen des Lüfters dann im Bereich einer Radeon HD 5870 oder einer GTX 280. Die Lüftersteuerung kennt hier den Begriff "Leise" oder "angenehm" nicht im Ansatz.

Update 20.07.2010:


Unmittelbar nach der Vorstellung der Gainward GTX-460-Varianten wurden Stimmen zu unterschiedlichen Lautstärkeangaben laut. Näheres zu den Hintergründen findet sich hier. Gainward hat inzwischen für die verschiedenen Modelle neue Firmware-Versionen bereit gestellt und wir haben natürlich die passende Firmware auf unser Testmuster aufgespielt. Dadurch hat sich das Lüfterdrehzahlverhalten des Ventilators geändert, was natürlich Auswirkungen auf Lautstärke, Temperaturen und Leistungsaufnhame mit sich bringt.

Im Lastfreien Betrieb wurde die Lautstärke nur marginal gesenkt. Der Lüfter drehte nur unwesentlich langsamer als mit der alten Firmware-Version.

Bild: NVIDIA GeForce GTX 460 – Der Jäger stellt sich vor

Spektralanalyse Lastfreier Betrieb – Für eine vergrößerte Darstellung ins Bild klicken


Nichtsdestotrotz sind die vermessenen 21 dB(A) nun leicht gesunken. Hörbar bleibt der Testkandidat aber weiterhin, auch wenn die Geräuschkulisse nicht wirklich störend erscheint.

Bild: NVIDIA GeForce GTX 460 – Der Jäger stellt sich vor

Spektralanalyse Spiele (simuliert über Hawx) – Für eine vergrößerte Darstellung ins Bild klicken


Eine deutliche Änderung stellt sich dann unter Spielelast ein. Entgegen der ursprünglich angetroffenen, sehr lauten 35 dB(A), zeigt die neue Firmware nun einen Messwert bei 25,9 dB(A), was sicherlich nicht als leise zu bezeichnen ist, aber auch nicht mehr als massiv störend.

Bild: NVIDIA GeForce GTX 460 – Der Jäger stellt sich vor
Spektralanalyse simulierte Maximalauslastung (Furmark) – Für eine vergrößerte Darstellung ins Bild klicken


Und selbst unter simulierter Maximallast stellte sich Besserung durch das Update ein. Hier erreicht die Gainward GTX 460 GS nun "lediglich" noch 32,1 dB(A).

MSI N460GTX Cyclone 768 MByte



Bild: NVIDIA GeForce GTX 460 – Der Jäger stellt sich vor
Spektralanalyse Lastfreier Betrieb – Für eine vergrößerte Darstellung ins Bild klicken


Der leistungsfähiger Cyclone-Lüfter zeigt sich im lastfreien Betrieb lobenswert. Mit runden 13 dB(A) bzw. 0,85 sone ist die Geräuschkulisse als hervorragend zu bezeichnen – es ginge sogar noch leiser, bedenkt man die geringen Temperaturen von 33 °C, doch besteht hier nicht wirklich Handlungsbedarf.

Bild: NVIDIA GeForce GTX 460 – Der Jäger stellt sich vor
Spektralanalyse Spiele (simuliert über Hawx) – Für eine vergrößerte Darstellung ins Bild klicken


Bei 58 °C unter Spielelast hätten wir uns vom MSI Cyclone-Lüfter dann eine bessere Geräuschkulisse erhofft. Zwar lärmt der Lüfter nicht wirklich bei runden 23 dB(A), aber hätte man etwas höhere Temperaturen in Kauf genommen, hätte man diesen Wert wohl mühelos unter 20 dB(A) drücken können.

Bild: NVIDIA GeForce GTX 460 – Der Jäger stellt sich vor
Spektralanalyse simulierte Maximalauslastung (Furmark) – Für eine vergrößerte Darstellung ins Bild klicken


Auch unter Furmark entwickelt sich die MSI N460GTX Cyclone nicht zum Radaubruder. 27,1 dB(A) bzw. 2,6 sone sind deutlich wahrzunehmen, aber noch kein tosender Lärm. Doch wieder: es wäre noch besser gegangen, denn die Temperatur lag bei lediglich 64 °C.

 

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