Sparkle GeForce GTX 460 OC - Es muss nicht immer Kaviar sein!

Grafikkarten | HT4U.net | Seite 29

Gesamtwertung und Fazit



Update 02.09.2010: Inzwischen erreichten uns Hinweise von Lesern, dass Sparkle aktuell eine Eigenkreation dieser Karte auflegt, welche nicht mehr auf den Referenzkühler von NVIDIA aufsetzt – so wie im heutigen Artikel gezeigt. Dieser soll sich komplett anders verhalten, dabei deutlich lauter zu Werke gehen! Es lässt sich derzeit offenbar nicht exakt bei den Angeboten der Händler abklären, welches Modell nun tatsächlich verkauft wird – das von uns hier gezeigte Produkt, oder die neue Sparkle-Variante.

Unsere nachfolgende Gesamtwertung bezieht sich ausschließlich auf den aktuellen Status Quo und das aktuelle Testfeld und spiegelt in der Zusammenfassung unsere Erfahrungen im Test wieder. Man gelangt mittels Klick auf die einzelne Wertungskategorie sofort in das entsprechende Testkapitel.

Testwertung Sparkle GeForce GTX 460 OC
Performance o / +
Lieferumfang -
Kühlleistung o
Lautstärke Idle o
Lautstärke Last ++
Leistungsaufnahme Idle ++
Leistungsaufnahme Last +
Übertakten +
Preis +
Mögliche Bewertungsmerkmale: -- / – / o / + / ++


Bei der Sparkle GeForce GTX 460 OC muss man schlicht festhalten, dass der Hersteller sich bei der Übertaktung eher an seiner eigenen RMA-Support-Stelle orientiert hat. Die 25 MHz Mehr-Takt werden dort kaum zu Problemen führen. Aber sie müssen auch durchaus als dünn bezeichnet werden. Dennoch lässt sich eine Mehrperformance gegenüber GTX-460-Grafikkarten feststellen. Nur scheint es eben immer weniger Karten mit Standard-Takt zu geben, schlicht wegen des Konkurrenzdruck.

Bild: Sparkle GeForce GTX 460 OC – Es muss nicht immer Kaviar sein!

Dessen ungeachtet stellt sich natürlich heute die Frage, wo exakt die NVIDIA-Referenzumsetzung einzuordnen ist? Festhalten muss man, dass die PCB-Gestaltung dieser Grafikboards sehr gut ist. Nur an wenigen Stellen erkennt man Einsparungen, die für den Anwender aber zu keinen Nachteilen führen. Die Kühlkonstruktion sehen wir aus unserer Sicht als recht günstiges Produkt, welches ein ausgewogenes Verhältnis zwischen GPU-Temperatur und Lautstärke erreicht.

In Sachen Lautstärke kann unter Last der heutige Testkandidat Bestmarken setzen, erkauft sich diese aber auch durch sehr hohe Temperaturen bei der Spannungsversorgung. Die Sparkle GTX 460 OC zeigt in diesem Messfeld den bislang schlechtesten Wert mit 111 °C. Damit liegt man wohl auch weiter innerhalb der Toleranzgrenzen der Bauteile – dennoch ist der Wert für unseren Geschmack und unter Berücksichtigung der bisherigen Testkandidaten im Testfeld zu hoch.

Preislich ist ein ständiges Wanken zu beobachten. Beim Start des Tests durften pendelten die Preise bei knapp 200 Euro. Derzeit finden wir das Produkt am unteren Ende der Liste der GTX-460-Versionen mit 1024 MByte Grafikspeicher. Wir sehen verfügbare Listungen ab rund 195 Euro. Das ist ein sehr guter Preis im Feld der GeForce GTX 460. Wer die zuvor erwähnten Mankos akzeptiert, der wird mit diesem Produkt glücklich werden.

Update 02.09.2010: Inzwischen erreichten uns Hinweise von Lesern, dass Sparkle aktuell eine Eigenkreation dieser Karte auflegt, welche nicht mehr auf den Referenzkühler von NVIDIA aufsetzt – so wie im heutigen Artikel gezeigt. Dieser soll sich komplett anders verhalten, dabei deutlich lauter zu Werke gehen! Es lässt sich derzeit offenbar nicht exakt bei den Angeboten der Händler abklären, welches Modell nun tatsächlich verkauft wird – das von uns hier gezeigte Produkt, oder die neue Sparkle-Variante.

[pg], 11. August 2010

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