Zotac GeForce GTX 460 AMP! - hochgetaktete Grafikkarte mit 1024 MB

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Bild: Zotac GeForce GTX 460 AMP! – hochgetaktete Grafikkarte mit 1024 MB
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Doch Feinheiten finden sich – dazu muss man dann aber genauer unter die Haube sehen. Allem voran muss der passive Kühlkörper erwähnt werden, den der Hersteller auf den Bauteilen der Spannungsversorgung platzierte.

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Dieser wurde – technisch betrachtet – unnütz auch über die drei Drosseln der GPU-Stromversorgung geführt. Da die Spulen selbst kaum Wärme entwickeln, ist es nicht erforderlich diese Bauteile zu kühlen. Allerdings: Zotac schafft es damit ein wenig den Kühlkörper zu vergrößern und verspricht sich vermutlich eine bessere Wärmeableitung. Zudem rückt der passive Kühler damit etwas näher zum Lüfter und könnte dadurch vom Luftstrom profitieren.

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Mosfets Spule der Speicherspannungsversorgung


Nimmt man den passiven Kühlkörper ab, zeigen sich jeweils drei Mosfests, welche Design-typisch jeder Spule zur Verfügung gestellt werden. Zotac setzt dabei aber nicht auf die üblicherweise zum Einsatz kommenden Modelle, sondern auf kleinere Ableger. Gigabyte ging hier einen ähnlichen Weg.

Bei der Ein-Phasen-Stromversorgung hat Zotac im Gegensatz zu fast allen anderen GTX-460-Designs zusätzlich eine andere Spule eingesetzt. Die niederohmige Spule dürfte unmittelbar zu einem besseren Wirkungsgrad führen.

Der Kühler sorgte ebenfalls für Überraschungen.

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In das massive Alugrundgerüst wurde eine Kupferbodenplatte eingelassen. Wir sehen hier auch die außen im Kühler erkenntlichen Metallteile, welche Zotac dort einarbeiten ließ. Optisch entsteht dadurch der Eindruck, dass hierüber ebenfalls eine Wärmeableitung erfolgen soll, allerdings erwärmen sich die außen liegenden Aluminium-Teile im Betrieb kaum.

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Über der Kühlplatte befindet sich der eigentliche Alu-Kühler mit seinen recht dicken Lamellen. Die spezielle Form soll die Luft des Ventilators innerhalb des Plastik-Covers auf die verschiedenen Bauteile des PCBs verteilen, insbesondere auch in Richtung der Wandler.

Alles in allem ist der Blick auf den Kühler im ersten Moment sehr ernüchternd und deutet nicht auf ein sehr leistungsfähiges Modell hin. Da die Leistung in der Praixs allerdings durchaus gute Werte lieferte, müssen wir aktuell davon ausgehen, dass Zotac bei der Kupfer-Bodenplatte auf eine Vapor-Chamber-Technologie setzt. Eine diesbezügliche Anfrage bei Zotac wurde bislang noch nicht beantwortet.