Roter Teufel: AeroCool X-Warrior im Test

Gehäuse & Kühlung | HT4U.net | Seite 6

Montage



Handbuch



AeroCool legt dem X-Warrior erfreulicherweise ein umfangreiches, mehrsprachiges Handbuch bei. Zwar beinhaltet der Text einige orthographische sowie grammatikalische Fehler, dank der Bebilderung ist die Beschreibung relativ selbsterklärend. Einzig der Einbau der 3,5-Zoll-Laufwerke könnte etwas konkreter beschrieben werden, aber dazu später mehr.

Bild: Roter Teufel: AeroCool X-Warrior im Test


Sollte das Handbuch einmal verloren gehen, kann dieses nachträglich als PDF von AeroCools Webseite heruntergeladen werden.

Netzteil



Üblicherweise beginnt man bei der Montage mit dem Netzteil und auch bei unserem heuten Testkandidaten ist das der Fall. Das Netzteil wird dabei auf den Boden des Gehäuses platziert und von hinten verschraubt. Um ein Verkratzen des Netzteils und/oder des Gehäuses zu vermeiden, sind auf dem Boden vier kleine Gummistreifen aufgeklebt – eine effektive Entkopplung sollte man sich davon allerdings nicht erhoffen.


Bild: Roter Teufel: AeroCool X-Warrior im Test
Bild: Roter Teufel: AeroCool X-Warrior im Test
Montageplatz für das Netzteil Eingebautes Netzteil



Die mitgelieferten Schrauben sind sauber verarbeitet und können somit problemlos in das Netzteil eingeschraubt werden. Ist das Netzteil erstmal verschraubt, können die Kabel über die Öffnungen im Mainboardtray auf die Rückseite des Gehäuses geführt werden.

System und Erweiterungskarten



Der Einbau des Systems mitsamt der Erweiterungskarten bzw. der Grafikkarte gestaltet sich unkompliziert. Das Mainboard wird auf die Abstandshalter gelegt, ausgerichtet und verschraubt. Auch die Schrauben für das Mainboard konnten problemlos eingeschraubt werden. Einzig das Einschrauben weiterer Abstandshalter gestaltet sich etwas kniffliger, da durch die Lackierung des Mainboardtrays, das Gewinde schlecht greift und der Abstandshalter dazu neigt in eine Schrägposition zu gehen. Die Tauchlackierung des Stahlgerüstes scheint hier schlicht das Manko.

Ein Problem das man sich durch die Montage des Netzteils am Boden einfängt, ist das oftmals zu kurze Kabel für den zusätzlichen vier-poligen 12 V Anschluss am Mainboard. In unserem Fall war das Kabel gerade noch ausreichend lang genug, um es querbeet über das Mainboard anzustecken. Einen solchen Umstand treffen wir seit dem Trend Netzteile am Boden anzubringen an. Bislang gibt es kaum einen Hersteller, welcher diesem Umstand Rechnung trägt und ein passendes Verlängerungskabel beipackt. Gerade im Falle des heutigen Testkandidaten und dessen Preisgefüge würden wir das gerne verschmerzen, doch geizt hier auch die Upper-Class der Gehäusehersteller.


Bild: Roter Teufel: AeroCool X-Warrior im Test
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Eingebautes System Eingebaute Grafikkarte



Der Einbau der Grafikkarte verläuft unkompliziert und klassisch: die vorverschraubten Slotbleche können nach dem Lösen der Schrauben herausgenommen werden und die Karte eingesetzt werden. Wie bereits erwähnt müssen die Slotbleche nicht aufwändig aus dem Gehäuserahmen durch mehrmaliges Knicken herausgebrochen werden.