AMDs Llano-APU A8-3850 im Test - Gelegenheitsspieler aufgepasst

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Testumgebung


Hardware


Nachfolgend wollen wir einen kurzen Überblick über die verwendeten Prozessoren geben und aufklären, mit welchen BIOS-Einstellungen wir gearbeitet haben.

AMD-Prozessoren (Sockel FM1):
  • AMD A8-3850:
    B0-Stepping, 2,9 GHz, 4 Kerne, kein TurboMode, 2x DDR3-1866
Unser heutiges Llano-Testsample in Form des A8-3850 unterstützt leider keinen TurboMode, weshalb wir passende Messungen zu selbigem heute schuldig bleiben müssen. Als Speicher setzen wir zwei Riegel mit einem Takt von DDR3-1866 ein, sofern es nicht anders angegeben ist.

Bild: AMDs Llano-APU A8-3850 im Test – Gelegenheitsspieler aufgepasst
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AMD-Prozessoren (Sockel AM3):
  • AMD Phenom II X6 1100T:
    E0-Stepping, 3,3 GHz, 6 Kerne, TurboMode aktiv, 2x DDR3-1333
  • AMD Phenom II X6 1090T:
    E0-Stepping, 3,2 GHz, 6 Kerne, TurboMode aktiv, 2x DDR3-1333
  • AMD Phenom II X6 1075T:
    E0-Stepping, 3,0 GHz, 6 Kerne, TurboMode aktiv, 2x DDR3-1333
  • AMD Phenom II X6 1055T:
    E0-Stepping, 2,8 GHz, 6 Kerne, TurboMode aktiv, 2x DDR3-1333
  • AMD Phenom II X4 980:
    C3-Stepping, 3,7 GHz, 4 Kerne, kein TurboMode, 2x DDR3-1333
  • AMD Phenom II X4 975:
    C3-Stepping, 3,6 GHz, 4 Kerne, kein TurboMode, 2x DDR3-1333, emuliert mit Phenom II X4 970
  • AMD Phenom II X4 970:
    C3-Stepping, 3,5 GHz, 4 Kerne, kein TurboMode, 2x DDR3-1333
  • AMD Phenom II X4 965:
    C3-Stepping, 3,4 GHz, 4 Kerne, kein TurboMode, 2x DDR3-1333
  • AMD Phenom II X4 955:
    C2-Stepping, 3,2 GHz, 4 Kerne, kein TurboMode, 2x DDR3-1333
  • AMD Phenom II X3 720:
    C2-Stepping, 2,8 GHz, 3 Kerne, kein TurboMode, 2x DDR3-1333
  • AMD Phenom II X2 565:
    C3-Stepping, 3,4 GHz, 2 Kerne, kein TurboMode, 2x DDR3-1333, emuliert mit Phenom II X2 555
  • AMD Phenom II X2 555:
    C3-Stepping, 3,2 GHz, 2 Kerne, kein TurboMode, 2x DDR3-1333
  • AMD Athlon II X4 630:
    C2-Stepping, 2,8 GHz, 4 Kerne, kein TurboMode, 2x DDR3-1333
  • AMD Athlon II X2 250:
    C2-Stepping, 3,0 GHz, 2 Kerne, kein TurboMode, 2x DDR3-1333

Alle für den heutigen Test eingesetzten AMD-Prozessoren sind für den Sockel AM3 ausgelegt und werden dementsprechend auch in einem entsprechenden AM3-Mainboard vermessen. Als Speicher kommt stets DDR3-1333-Speicher bei 1,5 Volt – wie im Übrigen auch bei den meisten Intel-CPUs – zum Einsatz. Die Kapazität beträgt 4 GByte verteilt auf zwei Module, die im Dual-Channel-Betrieb arbeiten. Der TurboMode bei den Phenom-II-X6-Modellen war zudem stets aktiv.

Intel-Prozessoren (Sockel 1155):
  • Intel Core i7 2600K und Core i7 2600:
    D2-Stepping, 3,4 GHz, 4 Kerne, TurboMode/HT aktiv, 2x DDR3-1333
  • Intel Core i5 2500K und Core i5 2500:
    D2-Stepping, 3,3 GHz, 4 Kerne, TurboMode aktiv, kein HT, 2x DDR3-1333
  • Intel Core i5 2400S:
    D2-Stepping, 2,5 GHz, 4 Kerne, TurboMode aktiv, kein HT, 2x DDR3-1333
  • Intel Core i5 2400:
    D2-Stepping, 3,1 GHz, 4 Kerne, TurboMode aktiv, kein HT, 2x DDR3-1333, emuliert mit Core i5 2300
  • Intel Core i5 2300:
    D2-Stepping, 2,8 GHz, 4 Kerne, TurboMode aktiv, kein HT, 2x DDR3-1333
  • Intel Core i3 2120:
    D2-Stepping, 3,3 GHz, 2 Kerne, kein TurboMode, HT aktiv, 2x DDR3-1333

Auch die "Sandy Bridge"-Modelle treten mit 2x 2 GByte DDR3-1333-Speicher bei 1,5 Volt in der Mehrheit der Tests an. Lediglich bei der Evaluierung der Leistungsskalierung bei höheren Speichertaktraten kam anderer Speicher zum Einsatz. Wenn nicht anders erwähnt sind Hyperthreading und TurboMode aktiviert – sofern es die CPU unterstützt (siehe Modellpalette).

Intel-Prozessoren (Sockel 1366):

Da die Prozessoren für den Sockel 1366 ein dreikanaliges Speicherinterface besitzen, setzen wir bei diesen Modellen drei zwei GByte große Module ein. Beim Speichertakt halten wir uns – wie bei allen anderen Prozessoren – an die Herstellerspezifikationen, betreiben den Speicher hier also als DDR3-1066-Speicher bei 1,5 Volt. Der TurboMode und Hyperthreading ist – wenn nicht anders erwähnt – aktiviert.

Intel-Prozessoren (Sockel 1156):
  • Intel Core i7 870:
    B1-Stepping, 2,93 GHz, 4 Kerne, QPI-Takt: 4,8 GT/s, TurboMode/HT aktiv, 2x DDR3-1333
  • Intel Core i7 860:
    B1-Stepping, 2,80 GHz, 4 Kerne, QPI-Takt: 4,8 GT/s, TurboMode/HT aktiv, 2x DDR3-1333
  • Intel Core i5 750:
    B1-Stepping, 2,66 GHz, 4 Kerne, QPI-Takt: 4,8 GT/s, TurboMode aktiv, kein HT, 2x DDR3-1333
  • Intel Core i5 661:
    C2-Stepping, 3,33 GHz, 2 Kerne, QPI-Takt: 4,8 GT/s, TurboMode/HT aktiv, 2x DDR3-1333
  • Intel Core i3 550:
    C2-Stepping, 3,20 GHz, 2 Kerne, QPI-Takt: 4,8 GT/s, HT aktiv, kein TurboMode, 2x DDR3-1333, emuliert mit Core i5 661

Die Prozessoren für den Sockel 1156 treten mit den gleichen Einstellungen wie die neuen "Sandy Bridge"-Modelle an.

Intel-Prozessoren (Sockel 775):

Da viele Core-2-Nutzer die Nehalem-Architektur ausgelassen haben, vermessen wir außerdem noch drei exemplarische Vertreter der Core-2-Ära. Da wir allerdings nur P45-Platinen mit DDR2-Speicher-Unterstützung im Schrank haben, kommt hier noch alter DDR2-800-Speicher zum Einsatz.

Mainboards:
  • ASRock A75 Pro4 (Sockel FM1):
    BIOS: 1.30, alle Energiespar-Mechanismen aktiv
  • ASUS F1A75-V Pro (Sockel FM1):
    BIOS: 0605, alle Energiespar-Mechanismen aktiv
  • ASUS M4A89GTD Pro/USB3 (Sockel AM3):
    BIOS: 1606, alle Energiespar-Mechanismen aktiv
  • Gigabyte P55-UD6 (Sockel 1156):
    BIOS: F10, alle Energiespar-Mechanismen aktiv
  • MSI H57M-ED65 (Sockel 1156):
    BIOS: 1.3, alle Energiespar-Mechanismen aktiv, Spezialumbau zur Messung der Leistungsaufnahme
  • ASUS P6T Deluxe V2 (Sockel 1366):
    BIOS: 1003, alle Energiespar-Mechanismen aktiv
  • MSI X58 Pro-E (Sockel 1366):
    BIOS: 8C, alle Energiespar-Mechanismen aktiv, Spezialumbau zur Messung der Leistungsaufnahme
  • Gigabyte H67A-UD3H (Sockel 1155):
    BIOS: F7, alle Energiespar-Mechanismen aktiv
  • MSI P45 Platinum (Sockel 775):
    BIOS: 1.5, alle Energiespar-Mechanismen aktiv

Für die Benchmark-Durchläufe mit den Intel-Prozessoren haben wir nicht unsere speziell für die Messung der realen Leistungsaufnahme umgebauten MSI-Mainboards verwendet, sondern haben stattdessen auf das P55-UD6 von Gigabyte für die Sockel-1156-Ableger und das ASUS P6T Deluxe V2 für die Sockel-1366-Modelle eingesetzt. Der Grund ist hierbei schlicht und einfach, dass die umgebauten Boards äußert sensibel sind und deshalb so selten wie möglich genutzt werden sollten. Auf der AMD-Seite kam stets das ASUS M4A89GTD Pro/USB3 auf Basis des 890GX-Chipsatzes für die AM3-Prozessoren zum Einsatz. Die neuen "Sandy Bridge"-Prozessoren haben wir auf dem H67-Board von Gigabyte vermessen und für unser Llano-Muster haben wir auf das ASUS F1A75-V Pro zurückgegriffen. Hierbei wollen wir ASUS noch einmal für die rasche Bereitstellung danken. Von AMD haben wir noch ein ASRock A75 Pro4 erhalten, welches wir allerdings nur für Vergleichsmessungen herangezogen haben. Sofern es nicht anders erwähnt ist, haben wir auf das ASUS-Mainboard gesetzt.

Bild: AMDs Llano-APU A8-3850 im Test – Gelegenheitsspieler aufgepasst
Bild: AMDs Llano-APU A8-3850 im Test – Gelegenheitsspieler aufgepasst


Grafikkarten:


Weitere Hardware:


Leistungsaufnahme zweiter Gang – Wir servieren Intels Sockel 1156
Leistungsaufnahme zweiter Gang – Wir servieren Intels Sockel 1156
Leistungsaufnahme zweiter Gang – Wir servieren Intels Sockel 1156


Messtechnik:



 

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