Ein Lückenfüller mit Ambitionen - AMDs Brazos-Plattform im Test

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Benchmarks: Synthetisch



Nachdem wir nun herausgefunden haben, woher "Sandy Bridge" seine höhere Leistung gegenüber der Vorgänger-Architektur herholt, wie sich die iGPU schlägt und wie sich unsere Exemplare im Alltag schlagen ist es nun Zeit für die letzte Etappe unteres heutigen Reviews: den Benchmark-Vergleichen mit allen Prozessoren. Nun kommt quasi die Stunde der Wahrheit, in der alle Prozessoren gegeneinander antreten müssen und mit ihren nominellen Taktfrequenzen zuzüglich TurboMode und Hyperthreading zeigen müssen was sie können.

Wie eingangs erwähnt, haben wir für diesen Launch-Artikel sehr viele Prozessoren vermessen, so dass es schlicht zu unübersichtlich wäre, hier alle zu präsentieren. Daher zeigen wir auf dieser und den folgenden Seiten nur eine kleine Auswahl. Alle Prozessoren sind dann am Ende in der direkten Gegenüberstellung und im Performance-Rating vertreten.

PCMark 05


Infos zum Benchmark Wie der Name schon verrät stammt der PCMark 05 aus dem Jahre 2005 und hat somit schon einige Jahre auf dem Buckel. Dennoch eignet sich die Benchmark-Suite vom finnischen Unternehmen Futuremark noch immer sehr gut um die Rechenleistung von Prozessoren und deren Speicherperformance einzustufen. Wir verwenden dabei nur die CPU- und Memory-Suite, so dass auch nur für diese Komponenten Rückschlüsse möglich sind. Die CPU-Suite basiert dabei auf acht unterschiedlichen Tests aus den Felder Packen/Entpacken, Verschlüsselung sowie Audio- und Videobearbeitung und erlaubt damit durchaus Ausblicke auf die Alltagsperformance der Prozessoren. Die CPU-Suite profitiert dabei gleichermaßen von hohen Taktfrequenzen als auch von mehreren Kernen. In der ebenfalls eingesetzte Memory-Suite hingegen spielen eher Faktoren wie Cache-Takt, Cache-Größe und Speicherbandbreite eine Rolle, da die Tests im Wesentlichen aus Lesen, Kopieren und Schreiben von Daten unterschiedlicher Größen in den Speicher bestehen.



PCMark05
CPU-Suite
Intel Pentium G620
[2,6 GHz, 2 Kerne]
7211
Intel Pentium E6300
[2,8 GHz, 2 Kerne]
7096
Intel Pentium G6950
[2,8 GHz, 2 Kerne]
6942
AMD Athlon II X2 240e
[2,8 GHz, 2 Kerne]
6732
Intel Pentium G620
[1,6 GHz, 2 Kerne, emu.]
4425
Intel Pentium E6300
[1,6 GHz, 2 Kerne, emu.]
4045
Intel Pentium G6950
[1,6 GHz, 2 Kerne, emu.]
3968
AMD Athlon II X2 240e
[1,6 GHz, 2 Kerne, emu.]
3843
AMD Athlon 64 X2 5000+
[1,6 GHz, 2 Kerne, emu.]
3201
AMD E-350
[1,6 GHz, 2 Kerne]
2868
Intel Atom D525
[1,8 GHz, 2 Kerne, HTT]
2122
Punkte
emu.: 1,6 GHz, DDR3-1066/DDR2-800 im Single-Channel-Betrieb
Pentium G6950 und G620 sind emuliert; bitte dazu die Hinweise in der Testumgebung beachten


PCMark05
Memory-Suite
Intel Pentium G620
[2,6 GHz, 2 Kerne]
6254
Intel Pentium G6950
[2,8 GHz, 2 Kerne]
5428
AMD Athlon II X2 240e
[2,8 GHz, 2 Kerne]
5382
Intel Pentium E6300
[2,8 GHz, 2 Kerne]
4009
Intel Pentium G620
[1,6 GHz, 2 Kerne, emu.]
3881
Intel Pentium G6950
[1,6 GHz, 2 Kerne, emu.]
3662
AMD Athlon II X2 240e
[1,6 GHz, 2 Kerne, emu.]
3329
Intel Pentium E6300
[1,6 GHz, 2 Kerne, emu.]
2815
Intel Atom D525
[1,8 GHz, 2 Kerne, HTT]
2295
AMD Athlon 64 X2 5000+
[1,6 GHz, 2 Kerne, emu.]
2244
AMD E-350
[1,6 GHz, 2 Kerne]
2091
Punkte
emu.: 1,6 GHz, DDR3-1066/DDR2-800 im Single-Channel-Betrieb
Pentium G6950 und G620 sind emuliert; bitte dazu die Hinweise in der Testumgebung beachten