ASUS HD 6870 DirectCU - leise Eigenkreation im Test

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Bild: ASUS HD 6870 DirectCU – leise Eigenkreation im Test

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Unter der Haube erkennt man dann die ersten wirklichen Unterschiede. Gleich geblieben sind definitiv die beiden 6-Pin-Stromanschlüsse auf dem Board. Die TDP der Radeon HD 6870 wird von AMD mit 151 Watt genannt. In Verbindung mit den beiden Stromanschlüssen und der erlaubten Leistungsaufnahme von 75 Watt aus dem PCI-Express-Sockel, sind die Boards also insgesamt bis 225 Watt nach Spezifikation ausgelegt.

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Passiv gekühlte Bauteile der GPU-Spannungsversorgung 6-Phasen-GPU-Spannungswandlung


ASUS kühlt die Mosfets der GPU-Spannungsversorgung passiv. Während auf den Referenzkarten ein Steuerchip von CHiL zum Einsatz kommt, findet sich auf dem ASUS-PCB – am gleichen Fleck – ein Chip des Herstellers SHE. Darüber hinaus setzt ASUS auf eine 6-Phasen-Stromversorgung bei der GPU, während die Referenzumsetzung sich hier mit vier Phasen zufrieden gibt.

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Auch beim Speicher agiert ASUS nach dem Motto Mehr ist besser und arbeitet mit einer Zwei-Phasen-Stromversorgung – die Referenz begnügt sich mit einer.

Kommen wir noch einmal zum Kühler zurück, welcher ein wesentlicher Bestandteil des Produktes und zudem Namensgeber ist.

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ASUS DirectCU-Kühler HD 6870 Dicke der Heatpipes


Man erkennt beim Betrachten der Bilder die Technik hinter DirectCU. Die eigentlich rund geformten Heatpipes sind im Bereich der Kühlplatte für die GPU flach geschliffen und stellen einen direkten Teil der Auflage auf dem Heatspreader der GPU dar. Dies soll eine erheblich bessere Kühlleistung mit sich bringen. Insgesamt verwendet ASUS drei Heatpipes aus Kupfer beim Kühler dieser HD 6870. Neben dem direkten Chip-Kontakt ist eine weitere Besonderheit der Heatpipes deren Durchmesser. Es handelt sich dabei nicht um gängige Rohre mit 6 mm Durchmesser, sondern um die größeren Modelle mit 8 mm Durchmesser. ASUS zeigt sich also gewappnet für höchste Temperaturen, welche vermutlich aber nur durch manuelle Eingriffe zu Tage gefördert werden können.

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Beim Speicher sehen wir weiterhin Modelle von Hynix, welche bis zu 1250 MHz freigegeben sind. Diese T2-Modelle von Hynix stellen derzeit jene GDDR5-Chips des Herstellers mit der kleinsten Taktfrequenz dar. Samsung hat dagegen aktuell auch Modelle, welche mit geringeren Taktraten arbeiten. ASUS taktet seinen Speicher werkseitig mit 1050 MHz – das wiederum entspricht der Referenzvorgabe von AMD.