NVIDIA GeForce GTX 590 im Test - Griff nach der Krone

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Technik – GeForce GTX 590



Eckdaten GeForce GTX 590 GeForce GTX 580 GeForce GTX 570 Radeon HD 6990 Radeon HD 6970
Codename 2 x GF110 GF110 GF110 Antilles (2xCayman) Cayman
Fertigung 40 nm 40 nm 40 nm 40 nm 40 nm
Transistoren 2 x ca. 3 Mrd. ca. 3 Mrd. ca. 3 Mrd. 2 x 2640 Mio. 2640 Mio.
Taktrate Chip 607 MHz 772 MHz 732 MHz 830 MHz 880 MHz
Taktrate Shader 1214 MHz 1544 MHz 1464 MHz 830 MHz 880 MHz
Taktrate Speicher (MHz) 850 MHz 1000 MHz 950 MHz 1250 MHz 1375 MHz
Taktrate Speicher (Mbps) 3400 Mbps 4000 Mbps 3800 Mbps 5000 Mbps 5500 Mbps
Speicherart GDDR5 GDDR5 GDDR5 GDDR5 GDDR5
typische Speichergröße 2 x 1536 MB 1536 MB 1280 MB 2 x 2048 MB 2048 MB
Speicheranbindung 2 x 384 bit 384 bit 320 bit 2 x 256 bit 256 bit
Shader Recheneinheiten 2 x 512 512 480 2 x 1536 (384xVec4) 1536 (384xVec4)
Typ Shadereinheiten Skalar-Prozessoren Skalar-Prozessoren Skalar-Prozessoren Vec4 (Co Issue 1:1:1:1) Vec4 (Co Issue 1:1:1:1)
Fähigkeiten pro Shadereinheit MADD MADD MADD MADD MADD
Double Precision Unterstützung Ja – 1/8 SP-Leistung Ja – 1/8 SP-Leistung Ja – 1/8 SP-Leistung Ja – 1/4 SP-Leistung Ja – 1/4 SP-Leistung
Textur-Einheiten (TMUs) 2 x 64 64 60 2 x 96 96
Raster-Operation-Einheiten (ROP) 2 x 48 48 40 2 x 32 32
Shader-Model-Version 5.0 5.0 5.0 5.0 5.0
DirectX-Version DirectX 11 DirectX 11 DirectX 11 DirectX 11 DirectX 11
Audio-Controller 7.1 (LPCM, 48kHz, 16bit) 7.1 (LPCM, 48kHz, 16bit) 7.1 (LPCM, 48kHz, 16bit) 7.1 (HD-Bitstream) 7.1 (HD-Bitstream)
Video-Prozessor VP4 VP4 VP4 UVD3 UVD3
TDP 365 W 244 W 219 W < 375 W < 300 W


Wie im Falle der kürzlich vorgestellten Radeon HD 6990, handelt es sich auch bei der GeForce GTX 590 um eine Dual-GPU-Grafikkarte, bei welcher zwei Grafikchips zum Einsatz kommen. Auf dem PCB der GeForce GTX 590 finden sich hierbei zwei GF110-Chips (GeForce GX 580 und GTX 570) wieder. Wie schon bei der GeForce GTX 295 sorgt für die Verbindung der beiden GPUs mit der PCI-Express-Schnittstelle der Brückenchip NF200.

Bild: NVIDIA GeForce GTX 590 im Test – Griff nach der Krone

Hinsichtlich der GPUs setzt NVIDIA auf zwei GF110-Chips im Vollausbau, bei welchen keinerlei Einheiten deaktiviert wurden. Dafür gibt es jedoch deutliche Einschränkungen bei den Taktraten. Dementsprechend arbeitet die GPU mit 607 MHz (bzw. 1204 MHz für die Vektor-Rechenwerke) 21 Prozent langsamer als eine GeForce GTX 580 und immerhin noch rund 17 Prozent langsamer als eine GeForce GTX 570. Auch beim Speichertakt hinkt die die GTX 590 ca. 15 Prozent einer GTX 580 und ca. 11 Prozent einer GTX 570 hinterher.

Die maximale Leistungsaufnahme unter Spielen, von NVIDIA neuerdings auch liebvoll als "Horsepower" bezeichnet, wird mit 365 Watt genannt. Mit den früheren Nennungen zur Thermal Design Power haben diese Werte mittlerweile wenig zu tun. Der Grafikkartenhersteller empfiehlt diesbezüglich ein Netzteil mit einer Nennleistung von mindestens 700 Watt. Für den Betrieb zweier GeForce-GTX-590-Modelle im Quad-SLI-Verbund, empfiehlt NVIDIA ausgewählte Komponenten, welche der folgenden Grafik entnommen werden können.

Bild: NVIDIA GeForce GTX 590 im Test – Griff nach der Krone


 



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