Cubitek Magic Cube im Gehäusetest

Gehäuse & Kühlung | HT4U.net | Seite 3

Design & Layout


Hauptmodul


Das Design der Module erinnert stark an manch ein PC-Gehäuse des taiwanischen Mitbewerbers Lian Li. Die komplett schwarzen Aluminium-Module haben ein schlichtes, unaufgeregtes Design, das dennoch eine edle Anmutung hat. Durch viele schwarze Schrauben wird dennoch die Konstruktion der Module geschickt in Szene gesetzt, welche den Blick eines Technikinteressenten gebannt hält. Gerne ertappt man sich dabei selbst, wie man die Konstruktion der Module studiert – einerseits ist die Konstruktion simpel, andererseits glänzt sie mit einer hohen Fertigungspräzision.

Alle drei Module haben abgekantete Standfüße aus Aluminiumblech die jeweils mit vier Bohrungen ausgestattet sind. Mittels dieser Bohrungen lassen sich die Module untereinander verschrauben. Wie und ob die Module miteinander verschraubt werden, bleibt dem Anwender grundsätzlich überlassen. Hier macht Cubitek dem Anwender keine Vorschriften, allerdings gibt der Hersteller auch keine Anweisungen. Doch dazu später mehr.

Bild: Cubitek Magic Cube im Gehäusetest
Bild: Cubitek Magic Cube im Gehäusetest
Bild: Cubitek Magic Cube im Gehäusetest
Frontansicht Rückansicht Rückansicht

Die Front des Hauptmoduls ist weitestgehend nüchtern gehalten. Neben einem Cubitek-Logo im unteren Bereich, stechen zwei quadratische Mesh-Gitter in der Mitte der Front hervor. Dahinter verbergen sich zwei 140-mm-Lüfter. Beide Seitenteile des Hauptmoduls sind mit je sechs kleinen Daumenschrauben fixiert, die rundherum angeordnet sind. Wer häufiger Hardware tauscht, wird sich über die zahlreichen Schrauben weniger freuen. Außerdem sind beide Seitenteilen mit einer Aussparung an der Unterkante versehen, die als Griffmulde dient. Das Heck des Alu-Gehäuses ist mit deutlich mehr Details ausgestattet: Neben Schlauchdurchführung für eine Wasserkühlung, erkennt man eine Netzteilmontage am Boden, acht Erweiterungsslots und einen 120-mm-Lüfter. Darüber hinaus können die Slotblenden für die Erweiterungskarten problemlos herausgenommen und wiederverwendet werden. Zudem erkennt man unter der Netzteil-Öffnung eine weitere viereckige Öffnung, welche als Kabeldurchführung zu den anderen Modulen dient.

Bild: Cubitek Magic Cube im Gehäusetest
Bild: Cubitek Magic Cube im Gehäusetest
Front des Hauptmoduls Heck des Hauptmoduls

Das Frontpanel befindet sich an der Oberseite des Gehäuses und bietet neben einem Power-On- und Reset-Taster zwei USB-3.0-Anschlüsse, HD-Audio-Anschlüsse und einen eSATA-Anschluss. Es befindet sich in einem eigenen Blech zwischen dem Blech dass die Oberseite abdeckt und dem Blech für die Front des Gehäuses. Abgesehen davon ist die Oberseite mit einem Meshgitter für einen weiteren 140-mm-Lüfter im Deckel des Gehäuses ausgestattet.

Bild: Cubitek Magic Cube im Gehäusetest
Bild: Cubitek Magic Cube im Gehäusetest
Bild: Cubitek Magic Cube im Gehäusetest
Oberseite Frontpanel Unterseite


An der Unterseite des Alu-Gehäuses erkennt man die abgekanteten Standfüße mit ihren vier Bohrungen. Gleichzeitig sind durch die Bohrungen kleine Gummis durchgezogen, die offenbar ein Zerkratzen des Bodens verhindern sollen. Eine effektive Entkopplung des Gehäuses vom Boden stellen diese Gummiteile jedoch nicht dar.